Cristiano Ronaldo erschießt Messi und den FC Barcelona! “Unterhosen-Party bei Real Madrid”

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Keine Frage: Nach dem 2-1 gegen den FC Barcelona liegt das derzeit so oft zitierte und viel beschworene “Momentum” im spanischen Fußball ganz klar auf Seiten Real Madrids … mit Erlaubnis von Atletico, das in der Tabelle ja immerhin auch noch vor den Königlichen liegt.

Fakt ist allerdings auch, dass der FC Barcelona weiter mit sechs Punkten vor Atletico in der Tabelle führt, und Real liegt weiter sieben Zähler hinter Barca. Allerdings kommt jetzt die Woche der Wahrheit für den Triple-Sieger der Vorsaison. Denn am Dienstag kommt Atletico im Viertelfinale der Champions League. Und am Samstag geht es in der Liga zu Angstgegner Real Sociedad San Sebastian.

“Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir keinen Einbruch erleben…”

Für Barca steht viel auf dem Spiel. Oder, wie es Gerard Piqué sagte, der Barca gegen Real am Samstag mit 1-0 in Führung brachte, danach aber mit ansehen musste, wie Real das Kommando übernahm und sogar noch höher als 2-1 hätte gewinnen können: “Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir keinen Einbruch erleben.” Denn, das gab Piqué zu: “Real Madrid hat verdient gewonnen.”

Kaum ein Sprint, den die Stars von Barca gewannen, kaum ein Zweikampf, den sie mit Bravour bestanden hätten – jedenfalls in der letzten halben Stunde des Spiels, als Real endlich ernst machte. Davor hatten die Königlichen Barca kaum gefordert, wie dies die Spieler der Katalanen seit Monaten gewöhnt sind. Kaum Gegenwehr, kaum Kampf. Hat die lockere Gangart in Spanien zur Bequemlichkeit geführt?

Der Schiri pfiff Foul, eine krasse Fehlentscheidung

Beispiel: Der Luftkampf zwischen Jordi Alba und Gareth Bale beim Stand von 1-1. Der Waliser köpfte dabei ein astreines Tor, Alba fiel einfach um, weil er kleiner, schwächer und unmotivierter war als Bale. Der Schiri pfiff Foul, eine krasse Fehlentscheidung. Ob Barca immer weiter so viel Glück haben wird? Wohl kaum auf internationalem Niveau.

Wenig geholfen hatte auch die Entscheidung von Trainer Luis Enrique, Leo Messi diesmal im Mittelfeld spielen zu lassen. Statt des üblichen 4-3-3-Systems, das bei allen bekannten defensiven Mängeln im Spiel Barcas immerhin 39 Spiele lang in Serie dafür sorgte, dass Barca meistens gewann (oder wenigstens Remis spielte), entschied sich der Coach für eine 4-2-2-Variante. Am Ende sah man Leo Messi in der früheren Rolle von Spielmacher Xavi, was der Weltfußballer nicht schlecht machte. Die Torgefahr aber blieb auf der Strecke, auch bei Luis Suarez und Neymar, beide Schatten ihrer selbst. Oder lag das Problem tatsächlich bei den langen Flugreisen, die die Stars aus Südamerika unter der Woche zu absolvieren hatten, um von ihren Terminen bei den Ländermannschaften zurück zu kehren?

Alle Stürmer blieben auf dem Platz – und Cristiano Ronaldo schoss das Tor zum Sieg…

Sein Gegenüber Zinedine Zidane jedenfalls machte seine Sache besser. Selbst nach der gelb-roten Karte für Sergio Ramos entschied sich der Coach von Real Madrid, in die Offensive zu gehen. Statt einen anderen Verteidiger einzuwechseln, und dafür einen Stürmer aus dem Spiel zu nehmen, entschied sich Zidane für die offensive Lösung. Alle Stürmer blieben auf dem Platz – und Cristiano Ronaldo schoss das Tor zum Sieg. Mit zehn Mann, im Camp Nou. Nach dem Spiel die Jubelbilder aus der Kabine, CR7 in Unterhosen, sonst nichts. Keine Frage: Das Momentum liegt derzeit bei Real Madrid.

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