Cristiano Ronaldo: Blamage gegen Draxler! “Real Madrid noch schlechter als der Schiedsrichter”

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Natürlich war der Elfmeter von Casemiro an Schürrle kein Elfmeter. Natürlich war das Foul an Gareth Bale sehr wohl ein Elfer, der allerdings nicht gegeben wurde. Und natürlich war das Foul an Karim Benzema, das zu seinem Ausscheiden führte, ein klarer Tritt gegen das Bein des Franzosen, nicht einmal geahndet worden. Und niemand in Madrid würde bestreiten, dass der italienische Schiedsrichter Gianluca Rocchi genauso damit überfordert war, ein Spiel in der Champions League zu pfeifen, wie es sein deutscher Kollege Felix Brych war, der einen Tag zuvor die Partie zwischen dem FC Barcelona und Atletico Madrid verpfiffen hatte.

Fakt ist aber auch, so die Presse in Spanien am Tag nach dem 0-2 Real Madrids in Wolfsburg: Real Madrid war noch schlechter als der Schiri. Und das war schon fast ein Kunststück.

Nur wenige Tage nach dem phasenweisen grandiosen 2-1 im Clasico beim FC Barcelona ließ Real Madrid so ziemlich alles vermissen, was ein halbwegs großes Team ausmacht. Soar Cristiano Ronaldo, mit 13 Toren einsamer Torschützenkönig der Königsklasse, sah blass aus. Nach seinem wegen Abseits aberkannten Tor kurz nach Spielbeginn schien er mit seinem Latein am Ende.

Für Carvajal gurkte Danilo, wie so oft der mit Abstand schlechteste Akteur auf dem Rasen (mit Erlaubnis des Schiedsrichters)

hätte es schon genügt, die haushohe Überlegenheit von Gareth Bale auf der linken Angriffseite auszunutzen, wo Bales Gegenspieler Vieirinha hoffnungslos unterlegen war. Aber statt konsequent den Waliser zu bedienen, um diese Einbahnstraße in Richtung Wolfsburger Tor zu nutzen, verlor sich Real in Grabenkämpfe im Mittelfeld und auf der rechten Angriffsseite. Als würde dort Dani Carvajal gespielt haben. Was er leider für die Fans von Real nicht tat. Dafür gurkte dort ein Spieler namens Danilo, wie so oft der mit Abstand schlechteste Akteur auf dem Rasen (mit Erlaubnis des Schiedsrichters).

Wobei sich die Stärke und Intellingenz der Wolfsburger Spieler zeigte, die sehr wohl erkannten, dass Julian Draxler mit Danilo keine Mühe hatte. Beide Tore der Deutschen fielen letztlich nach Pässen von Draxler, der sich mit dieser Partie für größere Aufgaben empfohlen haben sollte, als mit Wolfsburg im Mittelfeld der Bundesliga zu kicken. Sein Auftritt war sehenswert, auch wenn ihm Real das Leben so leicht machte, wie es nur irgendwie ging. Am Ende sagte Trainer Zinedine Zidane: “Danilo musste spielen, um Carvajal eine Pause zu gönnen.” Pause? Die Frage lautet: Wofür? Denn das Viertelfinale gegen Wolfsburg könnte das letzte ernst zu nehmende Spiel Reals bis zum Spätsommer gewesen sein. Gelingt am kommenden Dienstag nicht die Aufholjagd im Stadion Bernabeu, ist die Saison für Real gelaufen, in der Liga sowie im Pokal sind die Titelchancen gleich null.

Zidane erkannte die Lage durchaus richtig, als er sagte: “Wolfsburg hat nicht viel getan, aber manchmal reicht das schon im Fußball.” Die Frage lautet: Wieso hat Real Madrid noch weniger getan?

Zidane dazu: “Wir waren nicht intensiv genug für ein Spiel der Champions League. Jetzt müssen wir daran denken, im Rückspiel alles klar zu machen.” Als wäre das so einfach. Denn schon ein Tor für Wolfsburg würde Real zwingen, vier eigene Treffer zu markieren. Und an Konterchancen mangelte es Wolfsburg gegen die grottenschlechte Abwehr der Königlichen wahrlich nicht. Die VW-Elf war dem 3-0 zu jedem Zeitpunkt des Spiels näher als Real dem Anschlusstreffer.

Zidane: “Wir müssen jetzt ruhig bleiben, wir dürfen uns nicht verrückt machen. Wir haben noch die Chance, das Spiel zu drehen, wir sind Real Madrid und wissen, dass wir im Stadion Bernabeu alles wieder gut machen können.”

 

 

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