Cristiano Ronaldo: Bayern München im Visier, Getafe kein Problem! “FC Barcelona unter Druck”

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Das 3-0 und die Gala von Cristiano Ronaldo gegen Wolfsburg haben einen Nebeneffekt, der vor zehn Tagen noch ausgeschlossen schien. Real Madrid gehört plötzlich wieder zu einem Topfavoriten auf die spanische Liga. Am Samstag scheinen die nächsten drei Punkte schon so gut wie sicher. Denn das schwache Getafe, das gerade wegen höchster Abstiegsgefahr seinen Trainer entlassen hat, sollte kein Problem für Real darstellen.

Noch dazu, so spekuliert die Zeitung “Marca”, verbieten sich jetzt auch die zuletzt so erfolgreichen Rotationen im Team. Denn es wäre wohl unverzeihlich für Trainer Zinedine Zidane, mitten in der Schwächephase des FC Barcelona, erneut Punkte liegen zu lassen. Und das Spiel gegen Getafe ist immerhin ein Derby, wenn auch nur das kleine in Madrid. Dazu ist die nächste Runde in der Champions League noch eine Weile hin, in der kommenden Woche können sich die Spieler ausruhen, bis der Ball wieder in Europa rollt. Es sieht also nicht so aus, als könnte sich Getafe auf einen ruhigen Nachmittag einstellen.

Dass wie zuletzt gegen Eibar gleich sieben Stammspieler draußen bleiben müssen (dürfen), scheint in Getafe so ausgeschlossen, wo die drei Punkte sicher eingefahren werden sollen, um Barca am Sonntag gegen Valencia unter Druck zu setzen. Würde Real nämlich gewinnen und Barca erneut verlieren, wären die Weißen auf nur noch einen Punkt an den Katalanen dran. Und die Nerven bei Barca lägen endgültig blank – was sie augenscheinlich derzeit sowieso schon tun.

Insgesamt haben die Stars der Königlichen zwölf Spiele weniger in den Beinen als die Spieler Barcas…

So oder so sind die Augen der Fußballwelt wieder einmal auf Cristiano Ronaldo gerichtet, der sich gerade anschickt, der Konkurrenz zu enteilen. In der Champions League, wo man als schwierigste Hürde laut den Buchmachern der Wettbüros Bayern München vor der Nase hat, hat er schon 16 Tore geschossen, ist nur noch einen Treffer von seinem eigenen Rekord vor zwei Jahren von 17 Toren entfernt. Und in der Liga hat er den lange führenden Luis Suarez mittlerweile auf vier Tore distanziert. Während der Uruguayer bei 26 Toren steht, hat CR7 schon wieder die 30 Tore erreicht. Tendenz: stark steigend.

Kaum zu glauben jedenfalls, dass Real sein “Momentum” verpassen will. Die Schwäche im Dezember und Januar, als Real in Liga und Pokal schwächelte, scheint sich jetzt auszuzahlen. Denn insgesamt haben die Stars der Königlichen aktuell zwölf Spiele weniger in den Beinen als die Spieler Barcas, die bei der Club-WM und in der Copa del Rey deutlich öfter in die Manege steigen mussten als Ronaldo und seine Kollegen. Gegen Barca jedenfalls dominierte Real die Schlussphase des Spiels, trotz einer gelb-roten Karte für Sergio Ramos. Dass dann auch noch gewonnen wurde, natürlich durch ein Tor von CR7, passt ins Bild. Seither ist Barca jedenfalls wie ausgeknockt, nach 39 Spielen in Serie ohne Niederlage gab es danach auch noch Pleiten gegen San Sebastian und Atletico Madrid. Real dagegen siegt und siegt. Wie Atletico, das am Wochenende mit einem Sieg gegen Granada sogar schon Barca erreichen kann. Alles hängt jetzt von den Katalanen ab, die gegen Valencia mächtig unter Druck stehen dürften. Wird die Liga nicht nur wieder spannend, sondern sogar  noch einmal umgekrempelt?

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