Cristiano Ronaldo: Angst vor San-Lorenzo-Tretern! Neuer Schiri, Toni Kroos hilft kranken Kindern

Denn auf Wunsch San Lorenzos wird der eigentlich von der FIFA-Schiedsrichterkommission vorgeschlagene Pedro Proenca aus Portugal wohl doch nicht pfeifen. Die Argentinier argumentieren, dass der Schiri nicht aus einem Kontinent der beteiligten Teams kommen dürfe.

Jetzt ist also ein Mann namens Walter Lopez im Gespräch. Der hat zwar keinerlei Erfahrung mit Spitzenspielen, kommt aber aus Guatemala. Wie es aussieht, wird FIFA-Boss Sepp Blatter dem Drängen der Argentinier nachgeben. Die Südamerikaner haben traditionell eine starke Lobby in der FIFA, drückten schon bei der WM 2014 in Brasilien durch, dass Leo Messi zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde.

San Lorenzo: Wir wollen ruppig spielen

Bei San Lorenzo freut man sich, nach dem knapp gewonnenen Halbfinale gegen Auckland hatten sie sich bitterlich über den Schiri beschwert, weil der zu viele Fouls abgepfiffen habe. Der Präsident von San Lorenzo, Matias Lamens, erklärte: “Der Schiedsrichter hat das Spiel nicht laufen lassen, dabei spielen wir in Südamerika traditionell viel ruppiger als andere. Das muss man respektieren.” Dass der Final-Schiri Walter Lopez das tut, scheint schon sicher. Sonst hätten sie die Argentinier wohl kaum für den Mann aus Guatemala stark gemacht.

Mit anderen Worten: Cristiano Ronaldo, Toni Kroos und Co müssen sich am Samstag auf einen heißen Tanz gefasst machen. San Lorenzos Trainer Edgardo Bauza sagte schon: “Wir werden gegen Real Madrid nur eine Chance haben, wenn wir richtig loslegen.” Mit Tritten ist also zu rechnen.

Pepe: Null gelbe Karten, nur fünf Fouls

Präsident Lamens machte sich derweil über die Sorgen der Madrilenen lustig. Zu den angeblich zu erwartetenden Gewalttaten seiner Spieler sagte er nur: “Wir sollen gewalttätig sein? Es ist doch vielmehr so, dass wir uns vor Pepe fürchten müssen.” Fakt ist allerdings, dass Reals Verteidiger in der laufenden Saison der einzige Stopper ist, der noch ohne gelbe Karte auskam. Pepe hat in der laufenden Saison erst fünf Fouls begangen, halb so viele wie zum Beispiel Barcas Leo Messi.

Toni Kroos: Königlicher Gruß an kranke Kinder

Toni Kroos unterdessen kümmerte sich um die Kinder eines Krankenhauses, das er vergangenen Woche mit anderen Stars seines Teams in Madrid besuchte. Kroos schrieb in einem offenen Brief an die Kinder, dass er ihnen den Sieg am Samstag widmen möchte. Wörtlich heißt es: “Vor einer Woche haben wir die Universitätsklinik La Paz in Madrid besucht. Ich war sehr bewegt, die Kinder mit dem Herzen voller Hoffnung, Dankbarkeit und Glück zu sehen. Und das trotz ihrer Krankheiten. Ich musste in den letzten Tagen oft an die Kinder denken. Und mir ist klar geworden, das viele Dinge, über die wir uns im Alltag beschweren und die uns belästigen kaum von Wichtigkeit für uns sind. Ich will versuchen, diesen Kindern und ihren Eltern zu helfen. Mit Dingen, über die ich nicht sprechen werde. Und mit jedem Sieg, den wir mit Real Madrid erringen können. Denn ich weiß jetzt, wie viel Freude wir damit den Kindern machen können.”

Kroos weiter: “Es ist noch eine Woche bis Weihnachten und nur noch zwei Tage bis zu unserem nächsten Spiel. Ich will versprechen, alles zu tun, was ich nur kann, um Euch Freude zu bereiten. Vielen Dank für Eure Unterstützung und dass Ihr in meinen Gedanken seid. Toni.”