Cristiano Ronaldo: Angst vor Atletico Madrid – und Messi! “Goldener Ball dank Sergio Ramos”

Denn der amtierende Weltfußballer hatte bereits im Januar angekündigt: “Ich will Lionel Messi als besten Fußballer der Welt ablösen.” Messi hat aber schon vier Goldene Bälle in seinem Trophäenschrank. CR7 erst drei. Und Messi kann im Sommer mit Argentinien bei der Copa America eine Trophäe sammeln, die Ronaldo mit Portugal wohl nie gewinnen wird. Denn die Euro 2016 steht zwar bald an – aber Portugal gehört sicher nicht zu den Favoriten.

Der Weg zum Thron führt für Ronaldo also wie immer über Tore. Da führt Cristiano Ronaldo aktuell in der spanischen Liga mit 38 Treffern die Hitliste an. Messi hat vier Tore weniger auf dem Konto. Bei noch sieben ausstehenden Spielen zählt jedes Tor. Alles deutet darauf hin, dass Ronaldo am Ende die Nase vorne haben wird.

Real: Null Tore im Calderon

Aber auch Titel zählen bekanntlich im Fußball. Und noch nie konnte ein Club seinen Champions-Pokal verteidigen. Würde dies Cristiano Ronaldo mit Real Madrid gelingen, wäre seine Kandidatur für den Weltfußballer 2015 fast nicht mehr zu toppen. Egal, was dann noch passiert.

Bis es so weit ist, muss Real allerdings zunächst seinen Angstgegner Nummer eins ausschalten: Atletico Madrid. Am Dienstag steht das Hinspiel im Stadion Calderon an. Und Fakt ist: Real konnte in drei Spielen in dieser Saison dort noch nicht ein einziges Tor erzielen. Im Supercup hieß es 0-1, im Pokal 0-1. Und zuletzt gab es in der Liga ein demütigendes 0-4.

Champions League ist Gold wert

Ingesamt heißt die Tordifferenz 12:4 für Atletico, Real konnte nicht ein einziges seiner sechs Spiele in dieser Saison gewinnen. Und Atletico schoss alleine im Bernabeu mehr Tore (5) als Real insgesamt. CR7 schaffte dabei nur zwei Tore, im Ligahinspiel im Bernabeu (1-2) sowie beim 2-2 im Pokal. Da schied Real aus. Eine ernüchternde Bilanz für CR7, der in dieser Saison in 43 Pflichtspielen schon 49 Tore schoss.

Zwar zählt die Erinnerung an das 4-1 im Finale von Lissabon 2014 doppelt. Aber selbst dieses Spiel hatte seinen Schrecken. Bis zur 93. Spielminute durfte sich Atletico als Sieger fühlen. Erst dann traf Sergio Ramos per Kopfball, in der Verlängerung vollstreckte CR7 einen Elfmeter zum 4-1. Und Ronaldo wurde zum dritten Mal Welfußballer, obwohl er bei der folgenden WM keine spektakuläre Rolle mit Portugal spielen konnte. Die Champions League ist also Gold wert. Vor allem für Cristiano Ronaldo.

23 Profis an Bord – und Bale

Personell kann Real vor dem Derby am Dienstag aus dem Vollen schöpfen. Beim Training am Montag waren alle 23 Profis an Bord – das gab es in dieser Saison noch nicht allzu oft. Die Aufstellung scheint dennoch so gut wie sicher: Nach der Rückkehr von Gareth Bale, der am Samstag in der Liga beim 3-0 gegen Aufsteiger Eibar verletzt fehlte, ist wieder mit dem Einsatz des Walisers zu rechnen. Trainer Carlo Ancelotti sagte bereits mehr als einmal: “Wenn Bale fit ist, spielt er immer.” Zumal Bale in den Augen von Präsident Florentino Perez der kommende Super-Galaktische bei Real Madrid ist. Im Training am Montag sah man ihn scherzend mit Luka Modric, beide spielten einst zusammen für die Tottenham Hotspurs. Für Bale müssen entweder James oder Isco draußen bleiben. Vermutlich eher Isco. Zu gut war James nach seinem Comeback in Form.