Cristiano Ronaldo am Boden zerstört: Piqué feiert Kevin Roldan, Messi das Triple!

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Wer den Schaden hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen. Das merken jetzt Cristiano Ronaldo und Real Madrid. Die Giftpfeile fliegen natürlich aus Barcelona.

Dort feiert Barca auch am Montag noch den Gewinn der Champions League gegen Juventus Turin, das am Samstag mit 3-1 geschlagen wurde.

Gefeiert wird außerdem das Triple, denn Barca wurde ja außerdem auch noch Meister und Pokalsieger. Zum zweiten Mal in der Historie des Clubs. Was vorher noch kein anderer schaffte. In ganz Europa nicht.

Danke, Kevin

Leo Messi erklärte lachend im Camp Nou vor 90.000 Fans: “Ihr wolltet drei Pokale? Nun, hier habt ihr sie!”

Und Gerard Piqué setzte der Feier die Krone auf: “Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach 2009 noch mal ein Triple feiern darf. Danke, Kevin Roldan, alles fing mit dir an …”

Gemeint war natürlich die Geburtstagsfeier von Cristiano Ronaldo Anfang Februar. Real Madrid hatte gerade das Derby gegen Atletico mit 0-4 vergeigt – aber CR7 wollte seine Party nicht absagen, sang mit Roldan lustig um die Wette. Der Sangeskünstler aus Kolumbien war so stolz darauf, dass er das Duett in Echtzeit ins Internet postete. Und von dort aus ging es durch die Presse. Schon am morgen danach sprachen alle nur noch von Ronaldos ausgelassener Feier. Dabei schwören alle Beteiligten: Eigentlich herrschte Grabesstimmung, jedenfalls bis nach dem Essen. Auch Sami Khedira war dabei.

Ronaldo sauer

Reals Verantwortliche waren dennoch alles andere als amused. Und ließen das auch CR7 wissen. Der war wiederum so erbost über die Illoyalität seiner Vorgesetzten und der spanischen Journalisten, dass er seither offiziell nicht mehr mit der Presse spricht. Ob er mit Präsident Florentino Perez redet, ist die Frage. Zuletzt erklärte er einen Tag vor der Verabschiedung von Trainer Carlo Ancelotti: “Hoffentlich dürfen wir auch in der nächsten Saison noch zusammen arbeiten.”

Fakt ist, dass Real im Frühjahr alle Titelchancen versemmelte. Im Pokal schied man früh gegen Atletico Madrid aus, in der Liga verlor man nicht nur gegen Atletico, sondern auch andere wichtige Spiele gegen Valencia und Barcelona. In der Champions League dann der Tiefpunkt, Real hatte die Kurve einfach nicht mehr gekriegt. Gegen Juve schied man im Halbfinale aus.

Benitez gegen Luis Enrique

Dass jetzt Piqué, selbst kein Kind von Traurigkeit, in der Wunde Ronaldos rührte, passt ins Bild. Zu schön ist es einfach, gegen den ewigen Rivalen zu gewinnen – auch wenn es nur im Fernduell ist. Dabei ist Piqué, der in diesem Jahr nächtens vor dem Casino in Barcelona Streit mit der Polizei anfing, ein guter Freund Cristianos. Nach dem Aus von Real gegen Juve hatte er sogar bedauert, dass Real nicht ins Finale kam. Und sagte: “Eines Tages will ich gegen Real um die Champions League spielen, keine Frage.”

Bleibt die Hoffnung auf das nächste Jahr. Ronaldo versucht es dann mit einem neuen Coach, Rafa Benitez. Wer Barca trainieren wird, ist noch die Frage, Luis Enrique hat sich immer noch nicht erklärt. Denn im Frühling, als Roldan mit Ronaldo sang, stand Barca noch schwer in der Kritik. Damals hätte Cristiano lachen können. Heute nicht mehr. Jetzt lacht nur noch Barca.

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