Cristiano Ronaldo: Adios Iker, Welcome Victor Valdes! “Real Madrid sucht dringend Torwart”

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Nach der skurrilen Vorstellung zum Abschied von Iker Casillas am Montag im Bernabeu-Stadion hatte jetzt auch Cristiano Ronaldo Zeit, sich von seinem Ex-Kapitän zu verabschieden.

Real hatte am Montag im VIP-Bereich des Stadions eilig eine Verabschiedung zusammen geschustert, nachdem die Presse weltweit hart mit den Königlichen ins Gericht gegangen war. Denn am Sonntag musste oder wollte sich Iker ganz alleine verabschieden, er war ohne Begleitung eines Club-Offiziellen vor die Presse getreten – zwei Stunden, nachdem das Team ins Trainingslager nach Australien abgerauscht war.

Zwischen “unwürdig” und “widerlich” waren die Bezeichnungen für die einsame Pressekonferenz von Casillas, den sein Club, für den er 25 Jahre lang gespielt hatte, offenbar im Regen stehen ließ. Ein Bild, das Real unbedingt austilgen wollte. Mit der Vorstellung am Montag.

Erst das Drama, dann die Farce

Seither aber bekommt Real keine bessere Presse. Denn dass Florentino Perez erklärte, Casillas sei aus freien Stücken zum FC Porto gegangen, “weil Iker das so wollte”, glaubt dem Baulöwen kein Mensch. Die Veranstaltung wird von der Zeitung “AS” als “Farce” abgetan, mit der sich weder Real noch Casillas einen Gefallen getan hatten. Kommentar AS: “Wenigstens bleibt das Bild von Casillas mit seinen 19 Pokalen, die er mit Real gewonnen hat.”

Auch die prominenten Spieler, die im Flieger saßen, als Casillas seinen Abschied gab, meldeten sich jetzt zu Wort. Cristiano Ronaldo, dem lange ein gespanntes Verhältnis zu Iker unterstellt wurde, erklärte im Internet: “Iker, ich bin stolz darauf, so viele Jahre mit dir gearbeitet zu haben. Viel Glück in deinem neuen Team.”

Schweinsteiger, Gerrard, Xavi … und Casillas

Unterdessen sehen viele Zeitungen in Europa eine Art “Götterdämmerung” im Fußball herauf ziehen. Denn nicht nur Casillas verließ Real Madrid, auch Steven Gerrard (Liverpool), Xavi (FC Barcelona) und Bastian Schweinsteiger (Bayern München) mussten (oder wollten) sich in diesem Sommer einen neuen Verein suchen. Fakt ist: Zwischen dem Legendenstatus, den diese Spieler erreicht hatten, und der jeden Tag neu zu beweisenden Durchsetzungsfähigkeit gegen jüngere Talente liegt bisweilen eine große Differenz.

So ist es auch kein Wunder, dass diese Legenden ja nicht nur ihre alten Clubs verlassen müssen – sondern auch bei neuen Vereinen angeboten werden. Bestes Beispiel ist Victor Valdes, der zuletzt ebenfalls aus Barcelona wegging, um danach bei Manchester United unterzukommen. Wo er aber derzeit offenbar keine Rolle mehr spielt.

Valdes statt De Gea

Bei der aktuellen Tour inklusive Vorbereitung der Rest ist Valdes jedenfalls nicht dabei. Also braucht er einen neuen Kasten, den er sauber halten kann. Wieso nicht im Bernabeu-Stadion, dachten sich wohl seine Berater – und boten ihn Real Madrid an. Das jedenfalls berichtet die Zeitung “Sport” aus Barcelona.

Demnach unterhält Berater Ginés Carvajal beste Beziehungen zu Reals Präsident Florentino Pérez, wohl wissen, dass nach Iker Casillas eine neue Legende im Tor geboren werden muss. Der Transfer von David de Gea scheint aber derzeit eher nicht zu klappen. Denn Manchester United will angeblich mehr als 25 Millionen Ablöse für De Gea kassieren – obwohl der Spanier nur noch einen Vertrag über ein Jahr hat. Vermutlich wird De Gea seinen Vertrag bei United erfüllen, um dann im kommenden Jahr ablösefrei zu Real zu wechseln. Bis dahin könnte, theoretisch, Valdes den königlichen Kasten hüten.

Wie es aussieht, hat Valdes noch einen Vertrag bis 2016 bei United, den beide Seiten aber ohne Probleme auflösen könnten. Valdes ist 33 Jahre alt und war während der großen Zeit der spanischen Nationalelf stets Nummer zwei hinter Casillas. In der Seleccion hat es der Katalane nie geschafft, Casillas zu beerben. Ob Valdes nun Casillas im Tor Real beerben wird?

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