Cristiano Ronaldo: 77 Millionen Euro Gage, Messi nur Platz zwei! “Mit Doppelpack nach Paris”

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Schlagzeilen über Schlagzeilen. Kein Wunder, die Euro 2016 in Frankreich naht. Und dort braucht man wie überall auf der Welt Helden. Einer von ihnen, vielleicht der Größte von allen, ist Cristiano Ronaldo.

Auf seinem Girokonto ist er bereits jetzt: Der in Diensten von Real Madrid stehende Portugiese, der auch privat für allerlei Geschäfte zu haben ist, inklusive eigener Modekollektion, wird von der Zeitschrift Forbes aktuell als der reichste Sportler der Welt geführt. Als Nachfolger der zurückgetretenen Geldmaschine Floyd “Money” Mayweather verdiente Ronaldo im vergangenen Jahr schlappe 77 Millionen Euro. Leo Messi kam nur auf 71,5 Millionen. Auf Platz drei landete LeBron James, der Basketballer, mit 67,7 Millionen Euro Jahresgage.

“Man wird sehen, ich habe ja gerade erst die Champions League gewonnen…”

Auf dem Spielfeld muss Ronaldo derzeit aber auch wenig Konkurrenz fürchten. Auf die Frage, wie er die Chancen einschätze, in diesem Jahr wieder zum besten Fußballer der Welt gekürt zu werden, sagte er jetzt in Portugal gelassen: “Man wird sehen, ich habe ja gerade erst die Champions League gewonnen. Ich wollte in dieser Saison unbedingt einen wichtigen Titel mit Real gewinnen, das habe ich geschafft. Und als nächstes will ich mit Portugal erfolgreich sein, ich bin gut drauf, warum sollte es nicht klappen. Wir trainieren gut und haben Spaß, sind voll motiviert. Wichtig wird, dass wir die Gruppenphase überstehen, dann ist alles möglich.”

“Ich bin noch nicht ganz topfit, habe ja aber auch noch eine Woche Zeit…”

Dabei pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass die Euro 2016 wohl die letzte Chance für Cristiano sein wird, einen Titel mit seinem Land zu holen. Ronaldo, längst in den 30ern, ist schließlich nicht mehr der Jüngste. Dass aber weiter mit ihm zu rechnen ist, zeigte er am Mittwoch im Test gegen Estland. In der ersten Halbzeit gelang ihm ein Doppelpack, erst ein Kopfball in den Winkel, dann ein kurioser Schuss mit rechts an sein eigenes linkes Bein, von wo aus der Ball unter die Latte segelte. Ronaldo lachte herzlich, in der Pause blieb er dann in der Kabine, besser hätte es ohnehin nicht mehr werden können. Sein Statement: “Ich bin noch nicht topfit, habe ja aber noch eine Woche. Ich hätte gerne durchgespielt, aber es war besser, dass ich mich geschont habe.” Am Ende hatte Portugal 7-0 gewonnen. Ronaldo dazu: “Das war nur ein Test, es bedeutet gar nichts, man muss nicht viel darüber reden, wir müssen mit den Füßen auf dem Boden bleiben.”

Fakt ist, dass Ronaldo fitter ins Turnier gehen wird als in den vergangenen Turnieren. Bei der WM 2014 zum Beispiel war er verletzt auf den Platz gegangen, Portugal kam nicht sehr weit. Auch nach dem Finale der Champions League zuletzt in Mailand wirkte Ronaldo eher schlapp. Außer seinem Elfmeter zum Sieg Reals gegen Atletico war nicht allzu viel zu sehen. Aber jetzt hinterließ er einen geradezu sensationellen Eindruck. Und Portugal hofft wieder einmal, dass Ronaldo das Land zum ersehnten Titel führt, den man 2004 im eigenen Land so herzzerreißend gegen Griechenland verlor. Ronaldo war damals 19 und weinte bittere Tränen. Jetzt will er endlich lachen.

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