CR7: 400 Millionen Ablöse, Real Madrid alarmiert! “Manchester United, Barca oder Bayern München”

Sein Agent, der umtriebige Portugiese Jorge Mendes, erklärte jetzt in der englischen TV-Anstalt BBC: “Wenn Real Madrid beschließen würde, CR7 für 300 Millionen Pfund abzugeben, würde ich locker jemanden finden, der es bezahlen würde.” Umgerechnet also rund 400 Millionen Euro.

Mendes fügte allerdings sofort hinzu: “Es wäre allerdings unmöglich für Real, einen Spieler zu finden, der nur annähernd so gut wäre wie Cristiano. Und ich bin sicher, dass er Real Madrid nicht verlassen wird.”

Der Beste aller Zeiten

Mendes weiter: “Cristiano Ronaldo ist aktuell der teuerste Spieler der Welt, weil er der Beste aller Zeiten ist. Man kann ihn einfach mit keinem anderen Spieler der Welt vergleichen und es ist unmöglich, einen anderen Spieler mit seinen Qualitäten zu finden..”

Bei allem Gerede über mögliche neue Clubs für seinen Schützling wollte Mendes aber doch auch die vielen Fans von Real Madrid beruhigen und eine Friedensbotschaft aussenden: “Ich bin sicher, dass CR7 Real Madrid nicht verlassen wird.” Auch wenn andere Clubs wie Manchester United Angebote abgeben würden, wo Ronaldo schon einmal sechs Jahre lang gegen den Ball trat. Wie Mendes erklärte, sei es nämlich folgendermaßen im Fußball: “Die Spieler entscheiden, wo sie spielen wollen, sie sind nämlich der wichtigste Teil im Profifußball.”

“Ganz einfach deshalb, weil sie das Geld dafür haben …”

Mendes ging in Sachen Transferpolitik sogar noch ein wenig ins Detail: “Es könnte grundsätzlich bald ein Angebot von 150 und 200 Millionen Euro für einen Spieler kommen, etwa von Clubs wie Manchester United, Real Madrid, Barcelona oder sogar Bayern München, ganz einfach deshalb, weil sie das Geld dafür haben.

Dass der Berater natürlich gegen die kommende Schließung der Investmentfonds für Profis ist, versteht sich von selbst. Schließlich ist Mendes selbst Mitinhaber eines wichtigen Fonds. “Das ist eine legale Möglichkeit für die Clubs, Geld für Spieler aufzutreiben. Und niemand hat das Recht dazu, dies zu verbieten, es geht schließlich darum, Menschen eine bessere Arbeit zu verschaffen als sie sie vorher hatten.” Natürlich müsse man aber korrekte Spielregeln etablieren, damit alle Teams auf Augenhöhe miteinander in Konkurrenz treten könnten.

Familiäre Verhältnisse

Mendes zum Schluss: “Die Fans haben grundsätzlich eine falsche Meinung zu uns Spieleragenten. Ich bin ein ganz normaler Mann, der hart arbeitet und der daran glaubt, dass Ehrlichkeit das wichtigste im Leben ist. Ich gehe nicht morgens los und begebe mich auf die Suche nach dem großen Geld. Meine Beziehung zu den Spielern ist nämlich viel zu familiär. Ich berate und betreue sie, dazu brauche ich auch keine Verträge.”

Nach seiner roten Karte in Cordoba muss der Star Real Madrids am Mittwoch gegen Sevilla noch ein Spiel pausieren. Im Derby am 7. Februar im Calderon-Stadion von Atletico Madrid darf Cristiano wieder spielen – und ins Rennen um die Torjägerkrone wieder eingreifen. Dort hat Leo Messi mittlerweile mächtig aufgeholt – der Star von Barca steht schon bei 23 Toren. Cristiano ist derzeit bei 28 Treffern geparkt. Der Schiri im Spiel in Cordoba hatte Ronaldos brutalen Tritt gegen Edimar nur als Unsportlichkeit gewertet, nicht als Tätlichkeit. Dieser Einschätzung ist das Sportgericht gefolgt – deshalb blieb es am Ende bei zwei Spielen Sperre. Das erste Spiel davon hatte Ronaldo zuletzt gegen San Sebastian abgebrummt, Real Madrid gewann locker 4-1.