Cordoba: Grabräuber plündern Schätze, Engländer kaufen ein

Die Ermittler stellten Dutzende gestohlene Objekte sicher, darunter ein römisches Mosaik, neolithisches Steinwerkzeug und antike Münzen.

Einem der Verdächtigen, einem Mann belgisch-libanesischer Herkunft, wird den Angaben zufolge vorgeworfen, dem Londoner Auktionshaus Christie’s den Sockel einer Marmorsäule angeboten zu haben. Er stammt aus der Zeit des Kalifats von Córdoba, das im 10. Jahrhundert auf der iberischen Halbinsel herrschte. Sein Wert wird auf rund 150.000 Euro geschätzt.

Der Leiter der spanischen Sondereinheit zur Auffindung illegal gehandelter Antiquitäten, Antonio Tenorio, sagte, der Sockel sei verschwunden und befinde sich inzwischen vermutlich "in einem Londoner Museum". Er sagte zudem, die Polizei fahnde weiterhin nach den Drahtziehern des Schmugglerrings.  (SAZ, afp; Foto: SAZ)

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