Copa del Rey: Real Madrid kämpft um Sergio Ramos

Vor den Rückspielen im Copa del Rey am Mittwoch sprechen die großen Clubs nicht über Fußball, sondern übers Personal. Real Madrid sieht sich einer saftigen Gehaltsforderung von Sergio Ramos gegenüber. Der spanische Nationalspieler möchte in die erste Reihe der königlichen Verdiener aufsteigen, also rund sechs bis sieben Millionen Euro pro Jahr verdienen, Netto natürlich.

Das kann er sich deshalb erlauben, weil der AC Mailand weiterhin kräftig um ihn wirbt. Dort weiß man genau, dass die Ära Cafú, Maldini und Seedorf bald zuende geht – und Sergio Ramos soll offenbar die Rolle des neuen Maldini zukommen. Arrigo Sacchi, Berater von Clubpräsident Silvio Berlusconi, schwärmt laut Marca in höchsten Tönen vom Andalusier. Dies war schon der Grund, warum Reals Ex-Präsident Florentino vor ein paar Jahren 28 Millionen Ablöse an Sevilla für Sergio Ramos zahlen musste, damals stand Sacchi noch in Diensten Reals.

Und so wird am Mittwoch Fußball gespielt, übrigens ohne Christoph Metzelder, der weiterhin an einer Verletzung laboriert.

Real Madrid gegen Alicante, 20 Uhr (Hinspiel 1-1), Sevilla – Denia, 21 Uhr (1-1), Valencia – Real Unión Irun, 22 Uhr (1 – 2), Alcoy – FC Barcelona, 18 Uhr (0-3).