Contador siegessicher: “Ich greife an, wenn es so weit ist”

Sein Herausforderer Andy Schleck wehrte auf der ersten Pyrenäen-Etappe vor zehntausenden Radsport-Fans aus Spanien alle Attacken des Astana-Kapitäns scheinbar mühelos ab und verteidigte sein Gelbes Trikot.

Seite an Seite erreichten die beiden Topfavoriten am Sonntag das Ziel auf der 1.372 Meter hohen Skistation Ax 3 Domaines – 1:08 Minuten nach dem französischen Tagessieger Christophe Riblon.

"Heute war unsere Taktik, dass ich Contador folgen sollte. Morgen ist ein anderes Spiel", versprach der Luxemburger Schleck ("Ich war der Stärkste") seinem Rivalen Contador für Montag einen heißen Tanz.

Der Spanier, der zum dritten Mal nach 2007 und 2009 die Tour de France gewinnen will, trauerte der verpassten Chance nur kurz hinterher. "Der Schlussanstieg war zu leicht um einen Vorsprung herauszufahren", begründete Contador seine zurückhaltende Fahrweise.

Und: "Ich werde angreifen, sobald der richtige Moment gekommen ist." Die Tour de France 2010 ist spannender denn je. Contador liegt 31 Sekunden hinter Schleck, gilt aber als besserer Zeitfahrer. Deshalb muss eigentlich Schleck angreifen, mindestens noch eine Minute Vorsprung in den Bergen herausfahren. (dpa, SAZ; Foto: Wikipedia)

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