Contador nach Giro-Sieg jetzt der neue Indurain

Beim abschließenden Zeitfahren war Contador erneut eine Klasse für sich, und so beendete er eine italienische Siegesserie beim Giro von elf Jahren. Vor der letzten Etappe hatte Contador nur einen Vorsprung von vier Sekunden auf Ricardo Ricci – nach dem Zeitfahren waren es fast zwei Minuten.

Der Spanier aus dem Astana-Team, das wegen Dopingvorwürfen bereits von der kommenden Tour de France ausgeschlossen wurde, siegte im Gesamtklassement vor vier Italienern und Denis Menchov aus Russland. Deutsche spielten bei diesem Giro keine Rolle, Andrea Klöden war auf der 20. Etappe ausgestiegen.

Contador ist der erste Gesamtsieger des Giro seit Paolo Savoldelli 2002, der keine einzige Etappe gewinnen konnte. Eigentlich hätte das Astana-Team auch beim Giro ausgeschlossen werden sollen, aber die Verantstalter entschieden sich anders: "Es war eine rein sportliche Entscheidung", die Giro-Macher. Insider munkeln, dass Sponsoren starken Druck ausgeübt hatten.

"Dieser Sieg ist moralisch wichtiger als die Tour de France", sagte Contador, der immer noch damit kämpfen muss, dass er zwar die Tour de France 2007 zwar mit seinem Discovery-Team gewonnen hat, aber alle Welt ihn für gedopt hält. Noch immer konnte er seine Verbindungen zum spanischen Doping-Arzt Fuentes nicht aufklären. Discovery hat sich mittlerweile vom Radsport zurückgezogen, Astana ist weiter stark dopingverdächtig.

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