Der Spanier feierte bei der dreitägigen Murcia-Rundfahrt am Wochenende zwei Etappensiege und verwies damit Jerome Coppel aus Frankreich und den Russen Denis Mentschow auf die Plätze.

Nach den Erfolgen auf der zweiten Etappe am Samstag und beim abschließenden 12,4 Km-Zeitfahren am Sonntag lag der Kapitän des Saxo-Bank-Teams elf Sekunden vor Coppel und 15 vor Mentschow. Contador, der im Februar vom Dopingverdacht vorläufig freigesprochen worden war, bestritt in Südostspanien seine zweite Rundfahrt 2011.

"Das war ein ganz besonderer Sieg für mich wegen der ganzen Geschichten, die passiert sind. Zuletzt bei der Algarve-Rundfahrt lief es aus verschiedenen Gründen bei mir noch nicht so gut. Vor der Murcia-Rundfahrt war ich mit dem gesamten Team auf Mallorca zum Training – das tat mir gut", sagte Contador nach seinem umjubelten Auftritt in der Heimat, wo er widerspruchslos hofiert wird.

Der Weltverband UCI kann bis 24. März gegen den Doping-Freispruch vorgehen. Diesen Termin verkündete UCI-Präsident Pat McQuaid am Samstag in Paris.

Der spanische Verband hatte Contador am 15. Februar vom Vorwurf des Dopings mit dem Kälbermastmittel Clenbuterol freigesprochen. Dagegen kann die UCI innerhalb eines Monats Berufung beim Sportgerichtshof CAS einlegen.

Weil die Unterlagen aus Spanien aber erst am 24. Februar bei der UCI eingegangen seien, habe der Verband knapp drei weitere Wochen Zeit für die Entscheidung, so McQuaid. (SAZ, dpa; Foto: Marca)

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