Contador holt Staranwalt: “Taminelli soll mich frei pauken”

Der Spanier engagierte vor dem anstehenden Dopingverfahren auch den renommierten Anwalt Rocco Taminelli. "Ich bin froh, dass der Fall nun vor den spanischen Verband kommt, weil das bedeutet, dass wir einen Schritt nach vorne machen können", wurde Contador zitiert.

Der Prozess droht aber eine zähe Angelegenheit zu werden, auch wenn die Anwälte des Radprofis daran arbeiten wollen, dass ihr Mandant "ohne Hindernisse" in der kommenden Saison wieder fahren kann.

Der spanische Radsport-Präsident Juan Carlos Castaño erwartet jedoch kein Urteil binnen der kommenden zwei Monate. Das Verfahren könne sogar länger als ein Vierteljahr dauern, warnte der Rechtsberater des spanischen Verbands RFEC, Luis Sanz.

"Die Zeit, die der Athlet braucht, um seine Beweise zu präsentieren und zu bestätigen, kann nicht eingeschränkt werden", sagte Sanz.

Laut den Anti-Doping-Regularien des Weltradverbandes UCI kann dieser den Fall aber vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS bringen, sollte das Verfahren nach drei Monaten nicht zu einem Abschluss kommen.

Castaño hatte gesagt, dass die Akte, die der RFEC von der UCI erhalten habe, sechsmal so groß wie in ähnlichen Fällen üblich sei. Deshalb müsse der Zeitrahmen voraussichtlich verlängert werden.

So oder so hofft Contador auf die Kompetenz und Überzeugungskraft von Taminelli. Der Schweizer hatte vor dem gestrengen Nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) überraschend einen Freispruch für den unter Dopingverdacht stehenden Radprofi Franco Pellizotti erreicht. (SAZ, dpa; Foto: Marca)

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