Commerzbank findet Investor für faule spanische Kredite. 710 Millionen Euro bereinigt!

Das Institut hat nach Angaben vom Donnerstag Käufer für ein 710 Millionen Euro schweres Paket aus vom Ausfall bedrohten Immobilienkrediten in Spanien gefunden. Dabei enstehe ein leichter Verlust, der in der Bilanz für das vergangene Jahr verbucht werde. Ihre Jahresbilanz 2013 legt die Commerzbank in einer Woche vor. Der Verkauf soll die Kapitalbasis um 20 Millionen Euro stärken.

Genaue Angaben zu den Käufern machte das Geldhaus nicht, es sprach aber von internationalen Investoren. Dabei handelt es sich dem Vernehmen nach um Hedgefonds und Finanzinvestoren. Auch zum genauen Verkaufspreis machte die Commerzbank keine Angaben. Die Börse reagierte positiv auf den Verkauf, die Aktie legte zeitweise um fast 3 Prozent auf knapp 13 Euro zu. Seit dem Tiefststand Anfang Juli 2013 von 5,791 Euro hat sich der Wert des Papiers mehr als verdoppelt.

Mit dem nun beschlossenen Geschäft hat die Commerzbank seit Anfang 2013 das Volumen ihrer Problemkredite in Spanien auf rund 1 Milliarde Euro halbiert. Insgesamt hat die Bank nun noch gut 4 Milliarden Euro in spanischen Immobilienkrediten investiert. Dieses Paket will sie ganz abbauen.