Champions League: Wer darf gegen Cristiano Ronaldo und Messi ran? Villarreal will Monaco versenken!

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Die Champions League wirft, wie man so schön sagt, ihre Schatten voraus. Eigentlich, angesichts der aktuell laufenden Spiele zur Quali für die Eliteliga, wirft sich die Schatten praktisch schon von ganz oben. Denn Spiele wie das zwischen Monaco und Villarreal, die am Dienstag ihr Rückspiel austragen, sieht man auch in der finalen Version der Champions League nicht mehr alle Tage.

Wobei der spanische Vertreter aus Villarreal ein 1-2 aus dem Hinspiel aufholen muss. Und das in Monaco, also auswärts. Als Motivation dient Villarreal vielleicht die Tatsache, dass im Vorjahr ausgerechnet der Lokalrivale FC Valencia gegen Monaco in die Endrunde eingezogen war. Was allerdings wenig Glück brachte: Valencia schied früh aus, die komplette Saison geriet zum Desaster. Und aktuell liegt man auf einem Abstiegsplatz, das Auftaktmatch in die neue Saison ging am Montag mit 2-4 zuhause gegen Las Palmas in die Hose.

Für Villarreal spielt das natürlich keine Rolle. Der neue Coach Fran Escriba erklärte: “Wir können es schaffen.” Und Goalgetter Pato, der als Neuzugang im Hinspiel gleich sein erstes Tor für das gelbe U-Boot markieren konnte, sagte kämpferisch: “Die Mission heißt Champions League, es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln.”

Kommt Villarreal tatsächlich durch, würde man bereits am Donnerstag die Gegner der Vorrunde kennen lernen – genau so wie Titelverteidiger Real Madrid, Finalist Atletico Madrid, der spanische Meister FC Barcelona sowie der Gewinner der Europa League, der FC Sevilla. Sie alle finden sich in den verschiedenen Lostöpfen der UEFA wieder, die am Donnerstag im Kongresszentrum von Monaco im Rampenlicht stehen werden. Ob es wieder Grund gibt, an erhitzte Loskapseln zu glauben, nachdem die Spiele ausgelost wurden, wie dies in den Vorjahren immer wieder einmal der Fall war – weil die UEFA angeblich den besten Teams die leichtesten Gegner zuschustern will?

Wie immer dürfen in der Vorrunde keine zwei Mannschaften aus einem Land gegeneinander spielen

Die Auslosung findet um 18 Uhr statt, in Spanien wird das Spektakel in den Sendern TV3, Eurosport, BeIN SPORTS und Movistar + zu sehen sein. Als gesetzte Teams sind Real Madrid, der FC Barcelona, der englische Meister Leicester City, der deutsche Meister Bayern Múnich, Italiens Meister Juventus Turin, dazu Benfica Lissabon aus Portugal, PSG aus Frankreich und CSKA Moskau in der höchsten Gruppe.

In Lostopf zwei stecken Atlético Madrid, Borussia Dortmund, Arsenal, Manchester City (sollte sich das Team wie erwartet gegen Steaua Bukarest qualifizieren), der FC Sevilla, der FC Porto (siehe City), Neapel sowie der deutsche Vertreter Bayer Leverkusen.

Im Topf drei sind der FC Basel, Tottenham, Dynamo Kiew, Olympique Lyon, Villarreal (siehe City), Ajax Amsterdam (siehe City), PSV Einhoven und Sporting Lissabon versammelt. In Topf vier sind: Viktoria Pilsen, Brüssel, Salzburg, Borussia Mönchengladbach, Celtic Glasgow, APOEL Nicosia, Besiktas Istanbul und Legia Warschau vorgesehen. Aber die Mehrheit dieser Teams muss sich erst noch qualifizieren. Für Überraschungen in letzter Minute ist also noch Zeit und Raum.

Wie immer dürfen in der Vorrunde keine zwei Mannschaften aus einem Land gegeneinander spielen, aus politischen Gründen gilt dies auch für Teams aus Russland und der Ukraine. Das Finale steigt am 3. Juni 2017 in Cardiff (Wales), gespielt wird die Vorrunde ab dem 13./14 September. Die Achtelfinalspiele werden am 12. Dezember ausgelost.

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