Burger King: Spanier essen mehr Whopper als Deutsche

Zwar bekommt auch Burger King die hohe Arbeitslosigkeit auf der ganzen Welt zu spüren. Im zweiten Geschäftsquartal (Ende Dezember) lief das Geschäft durchwachsen. "Die Kunden hielten ihr Geld zusammen", sagte Burger-King-Chef John Chidsey in Miami.

Aber vor allem in Spanien wird weiter gut gefuttert. So hob Chidsey die iberische Halbinsel als funktionierenden Markt auf den Schild.

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Er kündigte an, mit günstigen Angeboten weiter für Kunden sorgen zu wollen. Denn Burger King konnte zwar seinen Gewinn binnen eines Jahres um 13 Prozent auf 50 Millionen Dollar steigern. Auch der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 645 Millionen Dollar.

Das gelang aber einzig durch die Eröffnung von neuen Filialen. Diese herausgerechnet, musste Burger King einen Rückgang um 2 Prozent hinnehmen. Vor allem US-Amerikaner, Kanadier, Deutsche und Niederländer griffen seltener zum Whopper.

Damit hat sich Burger King ein ums andere Mal schlechter geschlagen als der Erzrivale McDonald’s, der in einer ganz anderen Liga spielt mit einem Quartalsumsatz von zuletzt 6,0 Milliarden Dollar und einem Überschuss von 1,2 Milliarden Dollar. McDonald’s bietet in immer mehr Filialen auch Kaffee und Kuchen an.

Burger King hat mittlerweile mehr als 12.000 Filialen in 73 Ländern. Bis Ende Juni sollen insgesamt 250 bis 300 Filialen dazukommen, vor allem im Ausland. Zuletzt liefen insbesondere die Geschäfte in Großbritannien, Spanien, Südkorea, Australien und Neuseeland rund. (SAZ, dpa)

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Foto: Churl (Flickr)