Brit Awards: Adele zeigt den Stinkefinger – und räumt die Preise ab!

Die Musikerin (‚Rollin‘ in the Deep‘) nahm gerade ihren zweiten Preis für das beste Album des Jahres entgegen, als sie bei ihrer Dankesrede von Moderator James Corden unterbrochen wurde. Sie ärgerte sich so sehr darüber, dass sie den getreckten Mittelfinger während der Live-Show in die Kamera hielt. Doch schnell begriff sie ihren Fehler und erklärte, die Geste habe den Organisatoren gegolten, nicht den Fans.

Dabei hatte der Moderator noch versucht, die Britin höflich zu unterbrechen: „Es tut mir so leid. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas einmal tue“, sagte der Moderator entschuldigend zu Adele, als diese am Podium stand, und er ihr das Wort abschneiden musste. Als das Stimmwunder bemerkte, dass man ihre Redezeit kürzte, damit noch genug Zeit für den Auftritt der Band ‚Blur‘ blieb, beendete sie schnell ihre Rede. „Okay, tut mir leid. Bis nächstes Jahr um die gleiche Zeit“, sagte sie und machte gleich darauf die obszöne Geste.

Bei der Pressekonferenz Backstage sprach die Künstlerin das Thema sofort an und erklärte gegenüber der Presse: „Kann ich mich kurz für die obszöne Geste entschuldigen? Ich habe den Organisatoren den Mittelfinger gezeigt, nicht den Fans. Ich will, dass die Leute das wissen. Es tut mir leid, wenn ich damit jemanden verletzt habe, aber diese Anzugträger haben mich verletzt. Ich habe nicht gegen die Fans geschimpft, aber ich durfte meine Dankesrede nicht komplett halten.“

Adele sahnte bei den Brit Awards gestern die Preise für das beste Album den Jahres und als beste britische Solokünstlerin ab.

Die Gewinner des Abends waren:

Britische Solokünstlerin: Adele

Britischer Solokünstler: Ed Sheeran

Britischer Newcomer: Ed Sheeran

Britische Gruppe: Coldplay

Britische Single: What Makes You Beautiful, One Direction

MasterCard Britisches Album des Jahres: 21, Adele

Internationaler Solokünstler: Bruno Mars

Internationale Solokünstlerin: Rihanna

International Gruppe: Foo Fighters

Internationaler Durchbruch: Lana Del Rey

Besonderer Beitrag zur Musik: Blurc