Brasilianer wollen Ronaldo: “Wir würden für ihn sterben”

Fragt man einen Trainer, der schon einmal mit dem Brasilianer Ronaldo gearbeitet hat, nach dem besten Spieler aller Zeiten, bekommt man nur eine Antwort: Ronaldo.

Aber das war einmal. Mittlerweile wird der Top-Stürmer von einem Verein zum anderen geschoben. Erst verscherbelte ihn Real Madrid, und jetzt scheint auch der AC Mailand von Ronaldo enttäuscht zu sein. Offenbar verhandeln die Italiener mit dem brasilianischen Club Flamengo. Die Italiener dementieren zwar, aber gut informierte Kreise wissen es besser – schließlich hat kein Geringerer als Flamengo-Vize Keber Leite damit geprahlt.

Seit August hat Ronaldo verletzungsbedingt in Mailand kaum gespielt, wobei die Frage ist, warum Ronaldo dauernd verletzt ist. Ist es Pech – oder Folge seines notirischen Übergewichts?

Flamengo-Vize muss geplante Verpflichtung erklären

Die Aktien Ronaldos sind derart gefallen, dass Flamengo-Mann Leite der Presse vergewisserte, dass es sich bei dem geplanten Deal keinesfalls um eine Marketing-Aktion handele. Dass man Ronaldo aus sportlichen Gründen verpflichten wolle, hält demnach wohl sogar Leite für erklärungsbedürftig. Leite mit südländischem Temperament: „Wir wollen Ronaldo mit aller Macht, wir sterben für dieses Projekt. Und es ist kein Geheimnis, dass Ronaldo für uns spielen möchte.“

Auch Flamengo-Trainer Joel Santana hält Ronaldo für eine „exzellente Verstärkung und ein Geschenk an unsere Fans.“ Flamengo ist die beliebteste Mannschaft Brasiliens, zuletzt hat das Team sieben von neun Spielen gewonnen. Im vergangenen Jahr wurde der Verein Dritter der brasilianischen Meisterschaft.