Borussia Dortmund will Mustafi: 50 Millionen Euro Ablöse, Valencia bleibt hart! “Messi und CR7 lügen nicht”

Angeblich so gut, wie die Zeitung “Super Deporte” aus Valencia berichtet, dass Borussia Dortmund ein Auge auf den Weltmeister geworfen haben soll.

Demnach sei den Westfalen aufgefallen, dass Valencia die zweitbeste Abwehr der spanischen Liga hat. Unter anderem auch deshalb, weil dort Mustafi vor dem eigenen Kasten für Klarheit sorgt.

Gute Spiele gegen CR7 und Messi

Fakt ist, dass Mustafi in Spanien gegen die besten Stürmer der Welt spielen darf – auch wenn einige Experten in Deutschland das anders sehen. Aber es nun einmal so: Cristiano Ronaldo und Lionel Messi sind die mit Abstand besten Goalgetter der Welt, dazu kommen Luis Suárez, Karim Benzema, Mario Mandzukic, Carlos Bacca und Antoine Griezmann.

Fakt ist offensichtlich auch, dass Manchester United bereits ein Angebot für Valencias zweiten Innenverteidiger, Nico Otamendi, abgegeben hat. Die Engländer wollten wohl im Januar den Argentinier holen. Valencia wollte aber nicht. Auch das berichtet die “Super Deporte”. Und offensichtlich will sich die Borussia jetzt Mustafi sichern, bevor es zu spät sein könnte.

Das Problem: Valencia hat Geld

Nicht zu vergessen ist dabei auch die neue Finanzkraft Valencias, das unter dem neuen Besitzer Peter Lim von einem Verkäufer-Club zu einem ernsthaften Player im Fußballgeschäft aufgestiegen ist. Seit Jahren musste Valencia seine besten Spieler abgeben, darunter David Villa, David Silva, Juan Mata, Roberto Soldado, Jordi Alba oder Juan Bernat. Jetzt kann man sich aber wieder Stars leisten. Und gute Kicker, die Leistung bringen, halten. Auch Mustafi, mit dem man in Valencia bislang sehr zufrieden ist. Der Deutsche spielt ohne Allüren, ist mannschaftsdienlich und bisweilen sogar torgefährlich. Sogar der FC Barcelona soll schon ein Auge auf ihn geworfen haben, wenigstens berichtete dies vor Monaten bereits die katalanische Presse. Damals stand Jeremy Mathieu, auch er von Valencia gekommen, in der Kritik. Und es hieß: Wieso spielt Mustafi in Valencia und nicht in Barcelona?

Wie die Zeitung schreibt, gab es bislang noch keinen offiziellen Kontakt zwischen Dortmund und Valencia. Die Ablöse ist auf 50 Millionen Euro fest geschrieben – kaum zu glauben, dass die Borussia für Mustafi diese Summe auf den Tisch des Hauses legen wird.

Gayá zu Real Madrid?

Auch ein anderer Star Valencias steht im Fokus. José Gayá soll von Real Madrid umschwärmt werden. Der erst 19 Jahre alte Linksverteidiger gehört zu den Aufsteigern des Jahres, spielt so gut wie immer – und das auch noch bärenstark. In Valencia redet jedenfalls niemand mehr von Bernat und Jordi Alba, Gayá gilt als das weit größere Talent.

Deshalb soll sein Vertrag jetzt so schnell wie möglich verlängert werden, im Gespräch ist eine Gehaltsaufbesserung um den Faktor zehn auf rund zwei Millionen Euro. Die Ablöse soll auf mehr als 80 Millionen Euro fest gelegt werden, bei einer Vertragslaufzeit bis zum Jahr 2020.

Zuletzt gewann Valencia mit viel Dusel gegen Getafe mit 1-0 und festigte seinen vierten Tabellenplatz. Derzeit scheint nach der Niederlage Atleticos gegen Vigo sogar noch mehr drin: Nur noch ein Sieg trennt Valencia von Platz drei. Saisonziel Nummer eins ist das Erreichen der Champions League.