Borussia Dortmund: Miguel Olavide aus Osasuna soll Klopp retten! “Drei Spiele von Anfang an”

Der Nachwuchskicker aus der zweiten spanischen Liga steht angeblich auf der Liste der Borussen, die ab diesem Wochenende versuchen wollen, aus der Abstiegszone der Bundesliga zu kommen. Das berichtet die Zeitung “Marca” aus Madrid. Neue Impulse könnten dabei nicht schaden.

Aber ob Olavide für den Abstiegskampf in Deutschland der Richtige sein würde? Der Linksfuß aus dem Mittelfeld hat in dieser Saison nur deshalb im November in der ersten Elf debütieren dürfen, weil Osasuna aus Geldmangel auf die eigene Jugend setzen muss. Sein Debüt am 15. November verlief allerdings wenig erfolgversprechend: Gegen Ponferradina spielte er 20 Minuten lang – dann wurde er vom Platz gestellt.

Platzverweis beim Debüt

Immerhin setzte Coach Urban weiter auf den 18-Jährigen, der argentinische Wurzeln hat und als eleganter Spieler gilt. Bislang kommt er auf drei Einsätze von Anfang an, von den letztes sechs Spielen Osasunas war er in fünf Dabei. Dazu gilt Olavide als intelligent. Neben dem Fußball studiert er (auf Englisch) Betriebswirtschaftslehre an der Universität von Navarra.

Wie die Marca erfahren hat, ist man in Osasuna mit Olavide im höchsten Grad zufrieden – braucht aber das Geld. Auch ein anderer Bundesligaclub ist angeblich an Olavide dran, wird aber nicht namentlich genannt.

Reus zu Real Madrid?

Wenig Neues gibt es derweil zum Stand der Dinge um Marco Reus, der weiterhin in Spanien als sicherer Kandidat bei Real Madrid. Wie die Zeitung “El Confidencial” aus Spanien berichtete, sollen zwei Tage vor Sylvester zwei Emissionäre aus Madrid in Dortmund gewesen sein, um die letzten Vertragsdetails klar zu machen.

Demnach wird Reus auf eine jährliche Gage von sieben Millionen Euro netto kommen, und damit auf Anhieb in der zweiten Gehaltsreihe der Königlichen landen.

Vorne liegt natürlich Cristiano Ronaldo mit 18 Millionen, dahinter kommt Gareth Bale mit elf Milliönchen. Die beiden Superstars sind unantastbar. Mit sieben Millionen werden laut Informationen der Zeitung derzeit Karim Benzema, Toni Kroos und Iker Casillas entlohnt. Sergio Ramos möchte auch in die Runde der siebenfachen Gehaltsmillionäre aufsteigen, muss sich dieses Privileg allerdings offensichtlich hart verhandeln.

Barca darf nicht verpflichten

Reus hat es da offenbar wesentlich leichter, er ist der Auserkorene von Reals Präsident Florentino Perez, um die galaktische Offensive im Sommer 2015 zu verstärken. Und hohe Zahlen sind seit jeher ein Marketinginstrument Reals, dem reichsten Club der Welt. Alles andere als galaktische Ablösesummen und Gehälter wäre eine Beleidigung für diesen Verein. Und Reus kostet ja schon “nur” 25 Millionen Euro Ablöse. Eigentlich, so sagen Spötter, viel zu wenig für einen Club wie Real, der gewohnt ist, mit Rekord-Ablösen zu protzen.

In einer Auflistung erklärte die Zeitung “Marca” aus Madrid Marco Reus zuletzt zum umworbensten Spieler des neuen Jahres. Der FC Chelsea wolle den Dortmunder demnach als Priorität Nummer eins für Trainer José Mourinho. The Special One habe seinem Boss Roman Abramovich bereits erklärt, dass Reus das beste Schnäppchen 2015 sein werde. Geld spielt demnach keine Rolle, der FC Chelsea könnte jede Summe zahlen.

Der FC Barcelona fällt bekanntlich als Übernahmekandidat aus. Die Katalanen dürfen nach einem Urteil der FIFA 2015 keine Transfers tätigen und planen bereits, ausgeliehene Spieler wie Gerard Deulofeu oder Denis Suarez (derzeit beide beim FC Sevilla) im Sommer zurück zu holen.