Marc Bartra geht für zwölf Millionen Euro – zu Pep Guardiola und Bayern München?

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Bekommt der große FC Bayern München ein weiteres Schnäppchen aus Spanien? Fast sieht es danach aus. Denn beim FC Barcelona tut sich einiges.

Erst wurde Dani Alves für zwei weitere Jahre unter Vertrag genommen, weshalb unter anderem Martin Montoya auf dem Absprung steht, der wohl weiter unter Trainer Luis Enrique keine Chance haben wird.

Und dazu steht jetzt unter anderem auch noch Marc Bartra zur Disposition. Der junge Innenverteidiger gehört zwar zum Kreis der Nationalmannschaft – und spielt dort sogar ab und an. Aber beim FC Barcelona ist er weiter nur Ersatz hinter Gerard Piqué, Javier Mascherano und Jeremy Mathieu. Deshalb ist er jetzt auch so preiswert zu haben.

Weniger als 50 Spiele

Denn weil Bartra in der vergangenen Saison weniger als 50 Spiele absolviert hat, ist sein eigentlich im Vertrag festgelegter Preis von 50 Millionen Euro auf nur noch zwölf Millionen Euro gefallen. Viel Geld für Bartra. Aber ein großer Club zahlt so etwas bekanntlich locker aus der Portokasse.

Die Zeitung “Sport” macht sofort Kandidaten aus, die Bartra deshalb gerne hätten. Unter anderem Manchester City und Bayern München.

Dort regiert seit zwei Jahren Pep Guardiola, der schon Thiago Alcantara von Barca und Juan Bernat aus Valencia geholt hatte. Wird er wirklich Bartra folgen lassen? Ob ihm Bartra helfen kann, im dritten Amtsjahr endlich die ersehnte Champions League mit den Bayern zu gewinnen?

Gareth Bale lässt grüßen

Der stets cool wirkende Kicker ist selbst in Spanien einigermaßen umstritten. Nach vorne setzt er zwar regelmäßig gute Akzente, glänzt mit guten Ideen und elegangen Ballannahmen. Nach hinten wirkt er aber immer noch zu grün. Unvergessen, wie ihn Gareth Bale im Pokalfinale 2013 auf links locker stehen ließ, obwohl Bale phasenweise die “Außenbahn” nehmen musste. Ein Rempler hätte genügt, um den Waliser zu stoppen. Aber Bartra schaute nur zu – und Bale schoss das Tor des Tages, Real Madrid holte den Pokal.

Bei Barca ist man dennoch zufrieden mit Marc Bartra – im Rahmen seiner Möglichkeiten. Absichten, ihn abzugeben, bestehen offensichtlich nicht. Als Ersatzmann erfüllte er in der aktuellen Triple-Saison die Erwartungen. Deshalb hofft man jetzt offensichtlich, dass die Situation Bartras unbemerkt bleibt. Am liebsten hätte man, dass der Spieler bleibt – schließlich darf Barca zudem im Sommer keine neuen Leute einschreiben. Die FIFA hat’s verboten, weil Barca illegale Verträge mit minderjährigen Spielern aus der ganzen Welt abschloss. Zwar kam mit Aleix Vidal ein neuer Rechtsverteidiger. Der Mann aus Sevilla muss aber bis Januar warten, bis er endlich spielen darf.

Wie die Zeitung “Sport” aus München erfahren haben will, sind die Bayern derzeit kurz davor, Bartra abzuwerben. Demnach will Guardiola für die kommende Saison zwei neue Innenverteidiger verpflichten, so oder so. Bartra könnte einer von ihnen sein. Immerhin hatte sich schon Thiago gut bei den Bayern eingelebt, der als Ersatzspieler aus Barcelona nach München ging – wieso sollte das nicht auch mit Bartra klappen?

Allerdings, so die Zeitung, sind auch Manchester City, Liverpool, Tottenham, Inter Mailand und Borussia Dortmund hinter Bartra her. Ob das der Realität entspricht oder reines Wunschdenken von Bartra und der ihm gewogenen Presse ist, bleibt abzuwarten. Fortsetzung folgt …

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