Borussia Dortmund: Gündogan zum FC Barcelona, Klopp schlägt Löw, Zidane und Benítez!

Rafa Benítez, der schon öfter unter den Kandidaten bei Real auftauchte, ist aktuell wieder im Gespräch. Genau wie Jürgen Klopp, der bei Borussia Dortmund aufhören wird.

Der Spanier wird in Neapel hinwerfen und nach dem Abschluss der laufenden Saison verfügbar sein. Sein Berater dementierte jetzt ein konkretes Angebot von Real Madrid, sagte aber: “Benitez würde liebend gerne Real trainieren.” Im allgemeinen sagen Berater solche Sätze nicht ohne konkreten Hintergrund. Vor allem dann nicht, wenn ein Club noch einen amtierenden Coach unter Vertrag hat. Wie Carlo Ancelotti, dessen Kontrakt bis 2016 läuft. Und der bereits erklärte, dass er gerne bei Real bleiben würde.

Florentino will nur die Besten

Beide Trainer stehen laut der Zeitung “Marca” ganz oben auf der Liste Reals. Auch wenn immer wieder gesagt wird, dass beide in der Chefetage nicht ganz und zu hundert Prozent überzeugen. Beiden fehlt offenbar das Sieger-Gen, um Präsident Florentino Perez zu begeistern.

Der Baulöwe hat sich bekanntlich zum Ziel gesetzt, nur die Besten nach Madrid zu holen. Und das können beide Trainer nach ihren aktuellen Spielzeiten nicht mehr von sich behaupten. Sogar mit der Rückkehr von José Mourinho war bis vor wenigen Tagen noch gerechnet worden – er war 2010 als Triumphator nach Madrid gekommen, nachdem er mit Inter Mailand die Champions League geholt hatte. Perez versprach sich von Mourinho die “Decima” – die dann allerdings erst mit Carlo Ancelotti gewonnen wurde.

44 Prozent für Klopp

Die Fans von Real haben das offensichtlich nicht vergessen. Und schauen mehr als auf Titel auf Ausstrahlung und Zukunftsfähigkeit. In einer Umfrag der Zeitung MARCA kam jetzt heraus: Es gibt eine grandiose Mehrheit für Jürgen Klopp. Der Wunsch nach frischem Wind ist demnach nicht mehr zu übersehen. Und Boss Perez ist nicht nur Baulöwe, sondern auch noch darauf bedacht, populär zu wirken. Er legt deshalb großen Wert auf Umfragen, auch das ist kein Geheimnis.

Nach über 30.000 Befragungen steht demnach fest: 44 Prozent der Leser sind für Jürgen Klopp, das ist eindeutig. Auf Platz zwei kommt des Ex-Spieler Michel mit 14,7 Prozent, danach Sevillas Unai Emery mit 10,8 Prozent. Joachim Löw, der deutsche Bundestrainer, kommt nur auf neun Prozent. Vor zwei Jahren war er noch als Topkandidat gehandelt worden.

Zidane hat keine Chance

Rafa Benítez, den die Gerüchteküche als neuen Trainer handelt, kommt bei den Fans nicht so gut an. Nur 8,9 Prozent will den strengen Spanier. Immerhin mehr als Zinedine Zidane hinter sich versammelt. Nur 7,4 Prozent der Fans wünschen sich den Franzosen, der Real 2002 die Champions League gegen Bayer Leverkusen beschert hatte. Zidane trainiert aktuell und mit wenig durchschlagendem Erfolg die B-Elf Reals in der dritten Liga, die Aufstiegsspiele zur zweiten Liga wurden gerade verpasst. Nicht unbedingt eine Bewerbung, die man unbesehen akzeptieren kann.

Gündogan zum FC Barcelona?

Bei der Umfrage fehlte allerdings ein Trainer: Carlo Ancelotti. Der stand dafür bei der Zeitung “AS” zur Diskussion. Die Umfrage dort ergab: 43,9 Prozent sind für den Italiener, 28,8 Prozent für Klopp. Benitez kommt auch hier nur auf 7,8 Prozent.

Ilkay Gündogan steht laut Berichten der Barca-Presse auf dem Sprung zum FC Barcelona. Er wird dort als Nachfolger von Xavi gehandelt, der am Donnerstag seinen Abschied bekannt gegeben hatte. Angeblich hat er schon einen Medizincheck bestanden. Einziger Schönheitsfehler: Barca darf eigentlich in diesem Sommer keine neuen Spieler holen, die FIFA hat’s verboten. Fortsetzung folgt …