FC Barcelona: Pogba schlägt Gündogan, Dani Alves pokert, Vidal will warten!

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Eigentlich darf der FC Barcelona in diesem Sommer ja keine neuen Spieler holen. Sagte einst die FIFA, die Barca für illegale Verträge mit minderjährigen Spielern bestrafen wollte. Gemeint war aber, wie sich jetzt zeigt: Die neuen Kicker, die Barca sehr wohl verpflichten darf, können erst ab 2016 spielen. Unter dieser Voraussetzung kam jetzt Aleix Vidal. Weitere Stars werden erwartet.

Fakt ist, dass Vidal, der in der abgelaufenen Saison mit Sevilla die Europa League verteidigte und in der Saison 2014/15 zu den besten Spielern der spanischen Liga zählte, als Neuzugang bereits präsentiert wurde. Wie nicht anders zu erwarten erklärte der Rechtsverteidiger: “Für mich wird ein Traum wahr, dass ich bis Januar nicht spielen kann, hat keine Rolle gespielt.”

20 Millionen Aböse für Vidal

Barca überweist an Sevilla rund 20 Millionen Euro Ablöse. Und kann jetzt in aller Ruhe abwarten, wie sich Diva Dani Alves entscheidet. Der Brasilianer ziert sich immer noch, den Vertrag, den ihm Barca anbietet, zu unterschreiben. Offenbar wartet er bis zuletzt auf einen Prinzen, der ihn rettet. Der ihm also noch mehr Millionen anbietet als Barca – was im Alves-Sprech nicht einfach Habgier, sondern “Respekt” heißt. Der, so Alves, habe Barca zuletzt gefehlt. Einen solchen Märchenprinzen zu finden, dürfte aber nicht einfach werden.

Denn Paris Saint Germain, das bislang als sicherer Kandidat für die Übernahme von Alves galt, hat bereits abgewunken. Alves spielt zwar ab und zu immer noch auf hohem Niveau. Hat dafür aber auch Spiele der Katagorie “Kreisklasse” im Repertoire. Und nicht überall ist die Attacke so gut wie bei Barca und kann die Aussetzer des kapriziösen Brasilianers kompensieren. Und für die USA fühlt sich Alves offensichtlich noch zu gut. Bei der Triple-Feier in Barcelona erklärte Alves zuletzt: “Ich habe mich hier immer wohl gefühlt.” Es klang nach Abschied. Wieder einmal.

Xavi wirbt für Katar

Wie auch immer: Auch für das Mittelfeld sucht Barca neue Stars. Altmeister Xavi hat sich bereits verabschiedet, soll am Donnerstag bei seinem neuen Arbeitgeber Al Sadd in Katar präsentiert werden. Dort soll Xavi zwar auch Fußball spielen, vor allem aber auch als Botschafter für die umstrittene WM 2022 seinen Kopf hinhalten – für viele Millionen Euro selbstverständlich. Ob die WM nach dem Ende der Korruptionsaffäre der FIFA dann immer noch in der Wüste stattfinden wird, ist die Frage.

Wer für Xavi kommt, ist die ebenfalls nicht sicher. Denn auch Konkurrent Real Madrid braucht dringend neue Leute für das Mittelfeld. Neuester Stand der Zeitung “Sport” aus Barcelona: Paul Pogba von Juventus Turin hat angeblich die besten Karten. Trainer Luis Enrique, der wohl seinen Vertrag in Barcelona erfüllen wird, sei schon in den Urlaub abgerauscht, nicht ohne seine Transferwünsche mitzuteilen. Wer ist dabei?

Ilkay Gündogan von Borussia Dortmund hat demnach an Standing verloren, obwohl er laut “Sport” bereits akzeptiert habe, bis Januar nicht spielen zu können. Die Verlockung, danach mit Leo Messi und Neymar auf dem Platz zu stehen, ist offensichtlich groß genug. Vielleicht das größte Plus für Gündogan ist allerdings der Berater Pogbas: Mino Raiola, das Enfant Terrible der Szene. Er hatte schon Zlatan Ibrahimovic bei Barca untergebracht. Und danach wieder freibekommen. Zum Nachteil Barcelonas, das finanziell bluten musste.

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