Bootsunglück: 20 Menschen ertrinken vor Spanien

Das zwischen der südspanischen Stadt Málaga und der spanischen Exklave Melilla im Norden Marokkos patrouillierende Schiff griff das mit Wasser vollgelaufene Flüchtlingsboot in marokkanischen Gewässern auf.

Nach Angaben der Überlebenden waren insgesamt rund 50 Menschen mit dem Boot in See gestochen. Die teilweise an Fieber und Unterkühlung leidenden Menschen wurden in den Hafen von Malaga gebracht.

Immer wieder wagen Afrikaner in meist viel zu kleinen und nicht hochseetauglichen Booten die Überfahrt nach Europa.

Spanien zählt zu den Hauptzielen illegaler Einwanderer, im vergangenen Jahr starben nach Angaben der Organisation für Menschenrechte in Andalusien APDH-A 921 Flüchtlinge auf dem Weg nach Spanien.

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