Big Brother: Helios 2B sieht uns alle, immer und überall

Hélios 2B soll wie seine bereits 1995 und 2004 ins All gebrachten Vorgänger hochpräzise Luftaufnahmen von Krisengebieten liefern. Das 1,8 Milliarden Euro teure Projekt wurde zusammen mit Spanien, Belgien, Italien und Griechenland entwickelt.

Auch Deutschland kann jedoch auf Aufnahmen der Helios-Satelliten zugreifen. Im Gegenzug bekommt Frankreich Bilder der deutschen Radar-Spionagesatelliten vom Typ SAR-Lupe.

Die Ariane-5-Rakete mit Hélios 2B an Bord startete am frühen Abend (MEZ). Ursprünglich hatte der 4,2 Tonnen schwere Satellit bereits am 9. Dezember in den Weltraum gebracht werden sollen. Technische Probleme verhinderten allerdings zweimal den Start von Kourou in Französisch-Guayana.

Hélios 2B ist wie sein Vorgänger Hélios 1B mit einem hochauflösenden Weltraumteleskop ausgestattet, das zehntausende Bilder pro Jahr produzieren kann. Ein Infrarotgerät ermöglicht auch Nachtaufnahmen.

Der 6 Meter breite und 3,6 Meter hohe Satellit wurde von EADS Astrium gebaut. Von seiner Umlaufbahn aus kann er nach Angaben des französischen Verteidigungsministeriums jeden Punkt auf der Erde beobachten. (SAZ, dpa)

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Foto: Jean-Marie Lebraud