Bernd Schuster vorm Platzen, Real Madrid lässt ihn hängen

Denn Schuster, so erklärt El Mundo, "hat derzeit so viel Einfluss bei Real Madrid wie der Frisör von Präsident Calderón, nämlich so gut wie gar keinen."

Beweise gibt es zuhauf: Nicht ein Spieler, den Schuster als Verstärkung erbeten hatte, ist gekommen. Kein Außenstürmer (Cazorla), kein Mittelstürmer (Villa), nicht der versprochene Cristiano Ronaldo, nur Rafael Van der Vaart als Ersatz für den verletzten Wesley Sneijder.

Gipfel der Brüskierung für Schuster war aber der Verkauf seines Lieblings Robinho, den er schon in der vergangenen Saison phasenweise zu Spitzenleistungen heranführte.

Kommentar der spanischen Presse damals: "Schusters Meisterstück, er ist ein echter Psychologe, Robinho ist auf dem Weg zum besten Spieler der Welt."

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Am Mittwoch musste sich Schuster von seinem Sportdirektor Mijatovic sagen lassen: "Wir haben dem Wunsch Schuster zugestimmt und Robinho verkauft. Es zeigte sich, dass Robinho nicht mehr im Team integriert war."

Eine Klatsche ohnegleichen, Schuster muss schäumen, denn er wollte Robinho unbedingt halten. Ohnehin redet er dem Vernehmen nach seit Monaten nicht mehr mit dem Serben, der sich im Fall Cristiano Ronaldo mehr als blamiert hatte.

Auch Präsident Calderón, eng mit Mijatovic verwoben, hat laut El Mundo mit Schuster gebrochen. Dem Präsidenten missfallen Schuster gelegentliche Wutausbrüche. Auch mag er es nicht, dass man ihm allzu oft die Meinung sagt. Und das tut Schuster. Zum Beispiel, dass ein Trainer nur dann in der europäischen Spitze spielen kann, wenn er die Spieler dazu bekommt.

Calderón soll versprochen haben, im Winter auf dem Transfermarkt zuzuschlagen. Schuster kann nur hoffen, dass er dann noch Trainer bei Real Madrid ist. Denn in der Champions League muss Real gegen Juventus Turin und Supercup-Gewinner St. Petersburg spielen. Da können die Lichter noch vor Weihnachten ganz schnell ausgehen. Für Real und für Schuster.

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