Bayern München: Ibrahimovic-Transfer unmöglich! “Pep Guardiola ist als Mensch einfach Sch….”

Bei einem Interview mit der italienischen Zeitung ‘La Gazzetta dello Sport’ erklärte Mino Raiola jetzt drastisch: “Guardiola ist als Mensch einfach Scheiße.” Das berichtet die spanischen Zeitung “Sport”.

Der schwedische Superstar kickte in der Saison 2009/10 für Barca, kam dort in 29 Spielen auf 16 Tore, hatte aber am Ende große Probleme mit Guardiola, den er als “Philosoph” verspottete. Barca wollte Ibra schließlich los werden und verlor bei dem Deal viel Geld. Guardiola entschuldigte sich hinterher: “Ich muss noch viel lernen.”

Wunden nicht vergessen

Raiola, der auch Mario Balotelli und Paul Pogba vertritt, redete jetzt erneut Klartext – die Wunden, die man seinem Schützling Ibra in Barcelona schlug, sind wohl nicht vergessen.

Dabei vergaß Raiola allerdings nicht, die sportlichen Verdienste Guardiolas zu würdigen. Denn der zweiten Teil seines Satzes über den aktuellen Trainer des FC Bayern München lautete: “Als Trainer ist er großartig.”

Weiter sagte der Berater: “Guardiola war es, der Ibra nah Barcelona geholt hat, und dann hat er ihn richtig schlecht behandelt.” Unter anderem verlangte er vom Schweden, die Chefrolle von Leo Messi zu akzeptieren, für den Guardiola während Ibras Zeit die neue Rolle des falschen Neuner erfunden hatte. Wo Ibra doch seiner Meinung nach der beste echte Neuner der Welt war.

Milan und Inter sollen fusionieren

Raiola erklärte weiter: “Inter und Milan sollten zu einem einzigen Club fusionieren, um mit den großen Clubs wie Real Madrid oder Barcelona mithalten zu können.” Ob diese Meinung Raiolas in Italien auf Verständnis stoßen wird, scheint unwahrscheinlich. Ibra hatte einst auch für diese beiden Clubs Tore geschossen, bevor er aktuell in Paris Saint Germain landete.

Wie die Zeitung “Sport” schreibt, überlegte Raiola sogar eine Zeitlang, Sepp Blatter als Boss der FIFA bei den Wahlen am 29. Mai abzulösen. Und zitiert den Berater so: “Ich fühle mich richtig schlecht, wenn ich daran denke, dass Blatter wieder gewählt werden könnte. Wollen wir mit einem Diktator weiter machen oder wollen wir zur Demokratie fortschreiten?” Allerdings habe Raiola mittlerweile schon wieder beschlossen, seine FIFA-Pläne fallen zu lassen. Als Berater von Ibra scheint er außerdem restlos ausgelastet.

Zuletzt hatte die Zeitung “Marca” aus Madrid berichtet, dass Pep Guardiola seinen früheren Spieler Pedro vom FC Barcelona holen wolle. Guardiola hätte den Weltmeister gerne als Ersatz für Franck Ribery.

Pedro zu Bayern München?

Der Franzose, so die Spekulation der Marca, soll in Zukunft aus Altersgründen stärker die Rolle der falschen Neun übernehmen. Für Dampf auf den Flügeln scheint Ribery mittlerweile zu alt und zu anfällig für Verletzungen. Auch Arjen Robben wird nicht jünger, sondern älter. Zeit also, um über eine Reform in der bayerischen Attacke nachzudenken. Und das scheint Pep Guardiola derzeit zu tun.

Angeblich hat Guardiola die Verpflichtung Pedros bereits bei seinem Vorstand angemeldet. Hilfreich könnte sein, dass sich der Spanier beim FC Barcelona nicht gewertschätzt fühlt. Denn in den wichtigen Spielen sind Lionel Messi, Neymar und Luis Suarez gesetzt – für ein dribbelndes Leichtgewicht wie Pedro ist dann kein Platz mehr in der katalanischen Offensive.