Bayern München: Boris Becker drückt die Daumen! “Nicht zu früh feiern!”

Der Sportler wirkte selbst beim FC Bayern in dessen Wirtschaftsbeirat mit und hält der Münchner Mannschaft die Treue: „Im Finale bin ich ein Roter! Nach 30 Jahren als Fan und ehemaliges Mitglied des Wirtschaftsbeirats ist das selbstverständlich, trotz aller Sympathie für Chelsea“, machte er laut ‚welt.de‘ deutlich. Da der Star in London unweit des Stadions wohnt, kennt er sogar einige der Mitglieder des erfolgreichen Teams ‚FC Chelsea‘ persönlich: „Ich habe seit über zehn Jahren eine Wohnung in Chelsea, nur wenige Schritte von der Stamford Bridge entfernt. Und war deshalb schon sehr oft im Stadion und habe mich mit einigen Spielern angefreundet: Didier Drogba, Frank Lampard, John Terry“, berichtete er.

Boris Becker kennt den Druck, unter dem die Sportler stehen: „Ja. Millionen von Menschen werden zusehen. Die Bayern-Spieler werden sich sagen: Es geht um unseren Klub. Es geht um unsere Stadt. Und es geht um Deutschland. Es ist mehr als nur ein Fußballspiel“, so der Erfolgssportler. Die Spieler müssten sehr diszipliniert in den nächsten Wochen sein: „Ich vergleiche das mit einem Grand-Slam-Turnier. Da kann ich ein sagenhaftes Viertelfinale gewonnen, die Nummer eins im Halbfinale nach fünf Sätzen und Tiebreak rausgeworfen haben – und habe trotzdem noch längst nicht das Turnier gewonnen. Die Gefahr ist, dass man zu früh feiert. Dass man sagt: Es war schon ein Topturnier. Ich habe damals oft gedacht: Wenn ich das Finale verliere, waren die vergangenen Wochen fast umsonst. In der Champions League ist es für den FC Bayern so wie für mich damals in Wimbledon: Wenn du dort einmal gewonnen hast, zählt im Finale nur der Sieg. So brutal es ist „, erklärte Boris Becker.