Bayern München: Kampf um Griezmann – mit Real Madrid, Chelsea und PSG! “100 Millionen nicht zu viel”

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Auf der Suche nach neuen Stars im kommenden Sommer werden Bayern München und Real Madrid wohl tief in die Taschen greifen müssen. Wenigstens, wenn sie Antoine Griezmann von Atletico Madrid holen wollen.

Wie viele Insider meinen, ist der Franzose das Objekt der Begierde Nummer eins auf dem aktuellen Transfermarkt. Fakt ist, dass er aktuell auch der beste Torjäger Atleticos ist. Und die Colchoneros stehen im Moment auf Platz eins der spanischen Tabelle, wenn auch vor allem deshalb, weil sie die beste Abwehr der Liga haben. Umso erstaunlicher, wenn man sieht, wie viele Tore Griezmann aus dem Abwehrbollwerk Atleticos heraus schießt.

Als Nachfolger vons Frank Ribery sowie des ebenfalls nicht jünger werdenden Arjen Robben auf der Rechnung…

Genau genommen hat Griezmann mit zehn Toren in der Liga und vier in der Champions League alleine fast schon doppelt so viele Tore gemacht wie seine Sturmkollegen Fernando Torres, Jackson Martinez, Luciano Vietto und Angel Correa zusammen. Etwas muss er also richtig machen.

Bayern München soll Griezmann schon seit Sommer als Nachfolger seines Landsmanns Frank Ribery sowie des ebenfalls nicht jünger werdenden Arjen Robben auf der Rechnung haben. Auch wenn Karlheinz Rummenigge jetzt erklärte: “Gonzalo Higuain ist ein toller Stürmer, den wir beobachten.” Wie die Zeitung AS berichtet, hätten die Bayern aber Griezmann schon im Sommer für 65 Millionen Euro geholt, wenn Griezmann nur gewollt hätte. Danach verteuerte sich der Kicker laut AS im September auf 80 Millionen Ablöse. Um demnächst, so wiederum die AS, auf 100 Millionen Ablöse zu klettern. Die Wertsteigerung des Fußballers kann quasi im Sekundentakt beobachtet werden.

Griezmann sagt: “Je mehr ich mit Karim auf dem Platz stehe, desto mehr Spaß habe ich”

Wohl auch, weil Real Madrid sowie die finanziell zwar superreichen, sportlich aber eher darbenden englischen Clubs dringend neue Stars brauchen – was noch seit jeher den Markt angekurbelt hat. Und weil bei Real jetzt Zinedine Zidane Cheftrainer geworden ist. Der Franzose kennt Griezmann genau, muss also von seinen Qualitäten nicht überzeugt zu werden. Dazu gelten Griezmann und Karim Benzema als gute Freunde, die schon in der französischen Nationalelf perfekt harmonieren. Griezmann sagte zuletzt: “Je mehr ich mit Karim auf dem Platz stehe, desto mehr Spaß habe ich.” Ein Kniepauge in Richtung Reals?

Eigentlich gibt es zwar einen Pakt zwischen Real und Atletico, wonach die Königlichen keine Spieler beim Erzrivalen abwerben wollen. Das wurde seit Jahren auch so eingehalten – unter anderem bei David de Gea. Real hätte den Keeper wohl schon vor Jahren geholt, sah aber tatenlos zu, wie De Gea zu Manchester United ging. Obwohl der Spieler stets von Real geträunt hat. Im Sommer wollte Real dann endlich zuschlagen, aber United stellte sich quer. Am Ende lag es an wenigen Minuten Verspätung im Transferfenster. Real hatte sich lächerlich gemacht, De Gea blieb in Manchester. Und Atletico hat mit Jan Oblak aktuell den besten Keeper der Primera Division zwischen den Pfosten.

Ob sich Real noch einmal so düpieren lässt? Kaum zu glauben. Die Schlacht um Griezmann scheint also eröffnet, zumal auch der FC Chelsea und Paris Saint Germain zu den willigen Übernahmekandidaten des Franzosen zu rechnen sind. 100 Millionen Euro sind ja auch nicht mehr wirklich viel im modernen Fußballzirkus …

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