Bardem wehrt sich: “Ich wollte Spanien nie beleidigen”

Auslöser war ein Interview für die Modebeilage der amerikanischen New York Times, das die Journalistin Lynn Hirschberg geführt hatte. 

Laut Bardem gab es keine “bösen Absichten”, über das spanische Volk zu “lästern”. Vielmehr handele es sich um ein Missverständnis und eine “Fehlinterpretation” infolge von “sprachlichen Schwierigkeiten”. 

“Ich musste alles auf Englisch erklären, das hat offenbar den Sinn meiner Worte verdreht”, erklärte der Schauspieler.

Die spanische Zeitung El País hat am Mittwoch die offizielle Erklärung von Javier Bardem Wort für Wort abgedruckt, in der er erläutert, wie es zu dem Missverständnis kommen konnte.

In seinem Schreiben weist der Hollywood-Star darauf hin, dass er “niemals das spanische Volk beleidigen wollte”. Seine eigentliche Botschaft sei aufgrund von sprachlichen Schwierigkeiten nicht detailgetreu übermittelt worden. 

"Ich habe mich lediglich auf eine kleine Gruppe von Personen bezogen"

“Ich habe mich im Rahmen des Interviews lediglich auf eine kleine Gruppe an Personen bezogen, die meine Karriere ständig attackieren und mich beleidigen. Ganz im Gegenteil zu dem, was jetzt in Spanien geschrieben und berichtet wurde, fühle ich tiefen Respekt gegenüber den meisten Menschen meines Heimatlandes.”

“Ihre Unterstützung und Ihre Zuneigung haben mir dabei geholfen, so erfolgreich zu werden. Ich bin stolz auf mein Land. Mit meiner Arbeit habe ich stets versucht, zur Kultur Spaniens innerhalb und auβerhalb der Landesgrenzen beizutragen und meine Wurzeln zu schätzen." 

"Deshalb tut es mir besonders weh, wenn jemand denken kann, ich habe mit solchen Worten das Volk beschimpft, dem ich so unendlich dankbar bin”.

Auch Lynn Hirschberg bestätigte in einem weiteren Schreiben, dass die Worte von Javier Bardem niemals seine spanischen Landsleute beleidigen wollten.

NEWS: Bardem: "Die Spanier sind ein Haufen von Idioten"