Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit der Stadt Barcelona sowie des Großraums Madrid von „AA“ auf „AA-“ herabgestuft – mit einem negativen Ausblick.

Als Grund dafür führte sie in beiden Fällen die „ungewissen Wachstumsaussichten Spaniens“ aufgrund hoher Schulden und hoher Arbeitslosigkeit an. Barcelona und Madrid werden demnach aber auch schlechter bewertet, weil die spanischen Regionen auf finanzielle Unterstützung durch die Zentralregierung angewiesen sind und auch die Kreditwürdigkeit Spaniens insgesamt gesenkt wurde.

Am Donnerstag vergangener Woche hatte Standard & Poor’s die Bewertung Spaniens von „AA“ auf „AA-“ herabgestuft und sich damit der Ratingagentur Fitch angeschlossen, die Spanien in ihrem Rating von „AA+“ auf „AA-“ abgesenkt hatte. Die spanische Wirtschaft war von der weltweiten Finanzkrise und der geplatzten Immobilienblase 2008 stark getroffen worden. (AFP, SAZ)