Barça wird abgezockt: “Ibra-Berater verdient mehr als Busquets”

Die Barça-nahe Zeitung "El Mundo Deportivo" berichtet fassungslos: "Erst setzte Raiola durch, dass der offizielle Wert Ibrahimovs auf 69,5 Millionen Euro hochgesetzt wurde, um mehr Prämie zu kassieren. Dann bekam er zehn Prozent von Ibrahimovis Gehalt in seiner Zeit bei Barcelona – aber als Gipfel noch ein Extra-Gehalt von einer Million pro Jahr für die gesamte Vertragslaufzeit, also vier Jahre – egal, ob Ibra noch unter Vertrag steht oder nicht."

Im Klartext: Barcelona zahlt sich dumm und dämlich. Ibra verdiente in seinem einen Jahr bei Barcelona rund 12 Millionen Euro – das machte für Raiola 1,2 Millionen. Plus seine eigene Million. Macht 2,2 Millionen. Ohne Transfer-Prämie.

Damit verdiente der ehemalige Pizza-Bäcker laut "El Mundo Deportivo" fürs Nichtstun mehr als zum Beispiel Weltmeister Sergio Busquets, der einsatzbezogen abgerechnet wird und für die Katalanen zum Spartarif kickt.

Der "Gipfel der Gipfel" aber ist: Ex-Präsident Joan Laporta gewährte dem windigen Berater noch eine weitere Extra-Zahlung von vier Millionen Euro. Damit sollte er sich "an den Club und an die Stadt gewöhnen".  (SAZ; Foto: El Mundo Deportivo)

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