Barça: Nur ein Sieg zählt heute – egal wie!

Fans beschweren sich per E-Mail

„Die Mittel spielen keine Rolle“, so die Zeitung, die das Spiel kurzerhand zu einer Frage von „Leben oder Tod“ erklärt. Barcelonas Präsident Joan Laporte forderte die Fans auf, ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen.

Ob die das aber tun werden? Unter der Woche beschwerten sie sich haufenweise in E-Mails an „Sport“ bitterlich über ihre Lieblinge und Trainer Frank Rijkaard. Immerhin ist Ronaldinho wieder im Team: Nach einem Monat Verletzungspause kann der Brasilianer endlich zeigen, dass er weder ein Drückeberger noch ein seelenloser „Millionario“ ist.

Mit folgenden Spielern will Rijkaard in die Begegnung gehen, die ab 22 Uhr in Camp Nou gespielt wird: Valdés, Pinto, Xavi, Iniesta, Puyol, Márquez, Henry, Ronaldinho, Milito, Deco, Messi, Thuram, Abidal, Zambrotta, Bojan, y Giovani dos Santos.

Hat Rijkaard eine Jobgrantie?

Noch am Mittwoch hatte „Sport“ gemeldet, dass auch im Falle eines Ausscheidens aus dem Pokal der Stuhl von Rijkaard nicht wackele. Das Hauptargument klang so einleuchtend wie ungewöhnlich: Die Spieler sind schuld – hätten sie mehr Tore geschossen, wäre Barça heute Tabellenführer der Primera División, und nicht Real Madrid.

Man merkt: Manchmal kann Fußball auch ganz einfach sein.