Barça in Not, Guardiola zerpflückt: “Er sagt die Unwahrheit!”

Aber außerhalb des grünen Rasens gibt Guardiola derzeit eine eher jämmerliche Figur ab. Erst seine ungute Rolle bei der verzögerten Reise nach Pamplona, als Trainer und Club bis zuletzt auf eine Spielverlegung hofften, während die restlichen Teams mit Bus und Bahn zu ihren Auswärtsspielen reisten.

Und jetzt der Skandal um den Werbevertrag Barcelonas mit der Qatar-Stiftung, die von Guardiola mit zynischen Worten gegenüber den Frauenrechten in Katar abgesegnet wurde.

Sein Satz, wonach Katar – im Gegensatz zu den Berichten von Amnesty International – sehr wohl die Rechte der Frauen achte, weil sie dort "arbeiten, Auto fahren und auf der Straße laufen" dürften, wird am Donnerstag auf einer ganzen Seite von der Zeitung "Marca" zerpflückt.

Dort wird ausführlich belegt, dass in Katar Frauen und Homosexuelle massiv unterdrückt werden, dass es Meinungsfreiheit nicht gibt – und dass selbst Touristen unter den mittelalterlichen Gesetzen zu leiden haben.

Das Blatt schreibt: "Guardiola irrt sich gewaltig, wenn er erzählt, dass Katar ein freies Land sei. Die Realität ist das genaue Gegenteil."

Eigentlich war der Fall für die spanische Sportpresse bereits erledigt, aber die fortlaufende Diskussion in den seriösen Medien Kataloniens sowie die harte Kritik von Guardiolas Ziehvater Johan Cruyff lässt Guardiolas verbale Entgleisungen weiter lodern. (SAZ; Foto: Sport)

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