Bale unter Beschuss, Messi schockt Cristiano Ronaldo! “Reicher als Barca, aber Geld schießt keine Tore”

Das gab die US-amerikanische Zeitschrift “Forbes” bekannt. Demnach ist kein Club wertvoller als Real – und das im dritten Jahr in Folge. Obwohl der Wert des Vereins um fünf Prozent gefallen ist, während der Kurs der zwanzig reichsten Clubs der Welt insgesamt um elf Prozent stieg – vor allem deshalb, weil die TV-Sender regelmäßig bereit sind, immer noch mehr Geld in den Quotenbringer Fußball zu investieren.

Wie es heißt, würde man für den Club aktuell auf dem freien Markt 2.869 Millionen Euro erzielen können, also fast drei Milliarden Euro. Dazu trägt vor allem die sensationelle Einnahmenseite Reals bei. Der Club verdient pro Saison vor allem mit Marketing und TV-Einnahmen mehr als 650 Millionen Euro, so viel Kohle macht kein Sportclubs sonst auf der Welt.

Barca vor United und Bayern München

Auf Platz zwei der wertvollsten Marken kommt der FC Barcelona mit 2.782 Millionen Euro. Dahinter folgen Manchester United (2.729 Millionen), Bayern München (2.069 Millionen) und Manchester City (1.188 Millionen).

Sportlich gesehen existieren derzeit allerdings Zweifel am Wert Real Madrids. Das erschreckend schwache Bild, das die Königlichen beim 1-2 in Turin abgaben, hatten die Experten so nicht erwartet. Fakt ist, dass Real mit der knappen Niederlage noch gut bedient war. Hätte Juventus mutiger gespielt, hätte es auch ein Debakel geben können. Die Spieler Reals gaben nach dem Grottenkick sogar zu, dass es an der nötigen Einstellung gefehlt habe. Offenbar dachten die Stars, dass sie Juve auch im Schongang ausschalten könnten. Nicht die erste Fehleinschätzung des königlichen Kaders in dieser Saison.

Valencia wird hart

Und dass das Rückspiel am kommenden Mittwoch besser ausfallen wird, ist längst nicht gesagt. Denn vorher muss Real am Samstag erst noch gegen Valencia gewinnen, um in der Liga nicht aussichtslos hinter den FC Barcelona zu fallen. Valencia ist aber kein leichter Gegner, hat zumal schon im Hinspiel gezeigt, dass man gegen Real gewinnen kann. Im Stadion Mestalla hatte Valencia dabei 1-0 gesiegt. Die Fans Reals befürchten, dass ihr Team gegen Valencia zu viele Kräfte lassen könnte. Schon einmal kroch Real auf dem Zahnfleisch in ein Halbfinale, damals musste man davor einen Clásico gegen Barca bestreiten. Vor drei Jahren verlor man am Ende unter Coach José Mourinho gegen Bayern München im Elfmeterschießen.

Weil die Variante mit Sergio Ramos im Mittelfeld bei Juve mächtig in die Hose gegangen war, wird allgemein mit einer Rückkehr zum 4-3-3-System gerechnet. Auch wenn Karim Benzema nicht fit sein wird. Für ihn könnte Chicharito spielen, der bei Juve klar besser war als Gareth Bale. Der Waliser muss aber wohl per Dekret aufgestellt werden, weil es Präsident Florentino Perez so will. Egal, wie schlecht Bale auch kickt.

Bale wehrt sich

Und während Cristiano Ronaldo wohl mächtig von Leo Messis legendärem Auftritt beim 3-0 Barcas gegen die Bayern geschockt ist, muss sich Gareth Bale jetzt derbe Kritik aus England anhören. Ex-United-Star Roy Keane erklärte, Real habe nur mit zehn Mann in Turin gespielt, weil Bale nicht stattgefunden habe. Sogar der Agent Bales schaltete sich daraufhin ein, um seinen Klienten zu verteidigen. Jonathan Barnett sagte: “Gareth kümmert sich nur um relevante Kritiken, ansonsten konzentriert er sich voll und ganz auf Real Madrid.”