Bald hohe Strafen für Verkehrssünder

Viele Vergehen, für die es bis jetzt nur Verwarnungen gibt, werden dann als Straftat mit entsprechenden Sanktionen behandelt. Wer in Städten mit mehr als 110 km/h fährt, auf Landstraßen die 180 km/h bzw. auf Autobahnen die 200 km/h-Grenze überschreitet, muss mit einer Gefängnisstrafe von drei bis sechs Monaten rechnen. Die gleiche Strafe erhalten Personen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fahren.

Auch das Fahren ohne Papiere oder mit einem abgelaufenen Punkte-Führerschein wird zukünftig härter bestraft. Offensichtliche Verkehrsrowdies, die das Leben anderer Personen gefährden, müssen sogar bis zu fünf Jahre hinter Gitter. Nur in einzelnen Fällen kann die Strafe auch mit gemeinnütziger Arbeit oder einer Geldstrafe abgeleistet werden. Mit diesen strengen Regelungen sollen die Straßen in Spanien sicherer werden und vor allem die Zahl der Verkehrstoten sinken. Nicht zuletzt erfolgte damit die Anpassung an den europäischen Standard, so der Innenminister.