Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass die Geburt eines Kindes ein erfreuliches Ereignis ist. Nicht so für ein rumänisches Paar in Sevilla. 

"Biete weiblichen Säugling gegen kleinen Jungen"

Als der Vater sah, dass seine Frau zum vierten Mal ein Mädchen statt des ersehnten Jungen geboren hatte, fand die Freude ein jähes Ende. Gemeinsam beschlossen sie, ihre Tochter zu verkaufen, um im Gegenzug dafür einen Jungen zu bekommen. 

Obwohl sie dem Krankenhauspersonal reichlich Geld boten, ließen sich die Schwestern nicht bestechen. Daraufhin forderte die junge Mutter den Entlassungsschein und verließ das Krankenhaus ohne das Baby. 

Wenig späer nahm die Guardia Civil nahm die Eltern fest. Inzwischen sind sie mit entsprechenden Auflagen wieder auf freiem Fuß. In Rumänien sei es übrigens eine gängige Praxis, dass man Babys zum Verkauf anbietet, wenn sie nicht das gewünschte Geschlecht haben.