Mit dem so genannten Baby-Scheck erhalten alle Familien für ein neugeborenes oder adoptiertes Kind eine staatliche Unterstützung von 2.500 Euro. Seit November wurden etwa 196.000 Anträge bearbeitet und allein im Januar profitierten mehr als 35.000 Familien von dem Kinderbonus. In Andalusien, Katalonien und Madrid wurden bis jetzt die meisten Schecks ausgestellt.

Die Bearbeitungszeit nach der Antragstellung verläuft sogar vergleichsweise zügig. Im Durchschnitt warten die frischgebackenen Eltern einen Monat bis zur Bewilligung. Auch homosexuelle Paare und Ausländer, die offiziell in Spanien gemeldet sind, haben Anspruch auf die Unterstützung.

Immerhin hat Spanien den leichten Anstieg der Geburtenrate in den letzten Jahren in erster Linie den Einwanderern, vor allem aus Ecuador, zu verdanken. Dass der Baby-Scheck ausreicht, um auch bei den Spaniern die Familienplanung wieder anzuregen, bezweifeln Kritiker.