Automarkt: Deutsche kaufen weiterhin gebraucht

Junger Mann sitzt im fahrenden AutoDer Gebrauchtwagenmarkt ist in Deutschland weiterhin attraktiv. Bildquelle: Free-Photos / pixabay.com

Im vergangenen Jahr wurden 82 Milliarden Euro auf dem Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland umgesetzt. Etwas mehr als 14.000 Euro fließen im Schnitt in den Kauf eines neuen Fahrzeugs. Mit dem Internet konnte dabei der Komfort der Suche deutlich erhöht werden. Doch lohnt es sich wirklich, die gebrauchten Alternativen über die Neuwagen der Hersteller zu stellen? Wir werfen einen Blick auf das Verhältnis von Preis und Leistung.

Der gravierende Wertverlust

Bereits auf den ersten Kilometern ist der Kauf eines Neuwagens ein teures Geschäft. Mit den ersten Kilometern, die auf die Uhr gefahren werden, sinkt der Wert des Wagens rapide. Bisweilen sind es mehr als fünf Prozent des Kaufpreises, die dabei direkt verloren gehen. Dies nehmen die Käufer eines Neuwagens bewusst in Kauf und sichern sich dafür die Möglichkeit, als erster Fahrer am Steuer zu sitzen. Das Auto selbst weist nicht den Hauch einer Gebrauchsspur auf und im Innenraum lässt sich noch immer der Duft des Werks vernehmen. Die Zahl derjenigen, die dafür den ersten Wertverlust in Kauf nehmen und sich dennoch für ein Neufahrzeug entscheiden, wird jedoch immer geringer.

Rückgriff auf eine große Auswahl

Am Markt der Gebrauchten stehen nach wie vor viele verschiedene Modelle zur Verfügung, die für den Kauf infrage kommen. Dazu zählen die Fahrzeuge privater Neuwagenkäufer, aber auch Leasingfahrzeuge, die nun verkauft werden sollen. Durch die fast ununterbrochene Steigerung der Neuzulassungen in den vergangenen Jahren erweiterte sich auch das Angebot, auf das Gebrauchtwagenkäufer zurückgreifen.

Bei der Suche im Internet ist es deshalb wichtig, sich ein möglichst genaues Bild zu machen. Möglich ist dies mithilfe der Metasuchmaschine AutoUncle, die mit einer Anfrage mehrere Portale durchforstet und damit eine größere Anzahl an passenden Treffern liefert. Hier gelangen Sie zu der Gebrauchtwagenbörse.

Der Kauf eines Dauerbrenners?

Tatsächlich kann die zu erwartende Laufleistung eines Wagens nicht als Argument für neue Fahrzeuge herangezogen werden. Denn auf die gesamte Lebensdauer des Autos betrachtet machen die wenigen tausend Kilometer des Vorbesitzers kaum einen Unterschied aus. Bei vielen Dauerläufern, die sich schon in der Vergangenheit als technisch zuverlässig beweisen konnten, ist auch nah 100.000 Kilometer noch nicht die Halbzeitpause erreicht. Wer darauf achtet, dass sich das Fahrzeug technisch in einem guten Zustand befindet, der kann auch in dieser Kategorie einen zuverlässigen Begleiter für die nächsten Jahre finden. Wichtig ist dafür wiederum der Austausch aller Verschleißteile, die ansonsten größere Schäden um sich ziehen könnten, die neue Investitionen erforderlich machen würden.

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