eine Autobombe.     

Das Rote Kreuz, Samur und die Feuerwehr sind vorab telefonisch gewarnt worden.

Insgesamt vier Bombenwarungen der ETA sollen laut "El País" vor der Explosion eingegangen sein. 

Die Bombe war in einem kleinen Lieferwagen in der Straße Ribera del Loira im Campo de las Naciones geparkt. 

Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt, allerdings kam es zu schweren Sachschäden. 

Die Bombe hinterließ einen Krater von einem Meter Tiefe und beschädigte mindestens 50 Autos. Innenminister Rubalcaba wies darauf hin, dass offenbar nur ein Teil des Sprengstoffes explodiert ist. "Die Schäden hätten noch schwerwiegender ausgehen können", betonte er auf einer Pressekonferenz.

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Bereits 2005 war am gleichen Tag eine ETA-Bombe vor dem Messegelände in Madrid explodiert.

Am Sonntag hatte das Oberste Gericht Spaniens zwei baskische Parteien von der Regionalwahl im Baskenland am 1. März ausgeschlossen. Wie am Sonntag aus Justizkreisen verlautete, wurde die Kandidatur der Parteien Askatasuna und Demokratie Drei Millionen (D3M) für ungültig erklärt. Das Gericht folgte damit einem Antrag der Regierung.

Video: Erste Aufnahmen kurz nach der Explosion der Autobombe in der Nähe der Madrider Messe

 

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Nach Ansicht von Regierung und Staatsanwaltschaft stehen die beiden Parteien der baskischen Untergrundorganisation ETA und ihrem politischen Arm Batasuna nahe. Die Batasuna-Partei war 2003 verboten worden. Im März 2008 erließ die spanische Justiz ein dreijähriges Betätigungsverbot gegen die kommunistische PCTV und die nationalistische ANV wegen ihrer Nähe zur Batasuna-Partei.

Separatistische baskische Parteien genießen die Unterstützung von rund zehn Prozent der Wähler im spanischen Baskenland. Die ETA kämpft seit 40 Jahren gewaltsam für die Unabhängigkeit des Baskenlandes. Auf ihr Konto gehen mehr als 800 Todesopfer. Erst vor zwei Wochen hatte die ETA angekündigt: "Das Morden geht weiter, Spanien bleibt unser Feind."

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Foto: Roberto Garcia, Flickr