Auf die Größe kommt es an: Warum Tapas immer klein sind

Ganz gleich, ob ein Stück Brot mit Serrano-Schinken, gekochte Garnelen oder ein Häppchen Tortilla – die Tapa gehört immer dazu.

Der Autor Enrique Becerra hat in seinem neuen Buch "El gran libro de la tapa y del tapeo" (Das große Buch der Tapas) nicht nur eine ausgezeichnete Rezeptesammlung zusammengestellt, die vor allem durch ihre hervorragenden Fotos besticht. 

Er bringt auch zahlreiche Anekdoten und Geschichten rund um das Thema Tapas und die Tradition des “Tapas-Essens”. 

Ein wichtiger Aspekt ist die Entstehung der Tapa. Hierzu gibt es verschiedene Theorien. 

Eine davon geht zurück in die Zeit von Alfonso X dem Weisen, der einst die Tapa empfohlen haben soll, damit sich die Leute nicht so schnell betrinken. 

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Eine andere Geschichte berichtet, dass die Kellermeister Schinkenstücke benutzt haben, um die Weingläser abzudecken. 

Auf diese Weise gelangte kein Staub in den Wein. Die “Deckel” entwickelten sich im Laufe der Zeit weiter, bis zur heutigen Tapa, die in unzähligen Varianten ihren Zweck erfüllt. 

Und noch etwas verrät Becerra in seinem Tapas-Buch: Die Gröβe ist wichtig. Eine Tapa darf nicht zu groß sein, damit man sie nicht länger verspeist, als man für das Ausleeren eines Bierglases benötigt.

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