Atletico Madrid: Palermo will 40 Millionen für Dybala, Juventus lockt! “Der Allerbeste ist Gerrard”

Fakt ist, dass Torres im Hinspiel am Dienstag erst spät eingewechselt wurde. Und auf Anhieb mehr Torgefahr brachte, als Atletico ohne Torres zuvor in 80 Minuten.

Jetzt sagte er in einem Interview mit der Zeitung “Marca”: “Hoffentlich bleiben mir noch einige Jahre in diesem Sport, auch wenn ich mich in zehn Jahren nicht mehr auf dem Feld sehe. Ich habe zwar keine Angst davor, irgendwann einmal aufzuhören. Aber ich möchte auch nicht allzu viel darüber nachdenken. Wie ich mich dann verhalte, weiß ich jetzt auch noch nicht. Im Moment möchte ich noch genießen, dass ich dabei bin, danach sehen wir weiter.”

Vielleicht wird Torres Jugendtrainer

Torres weiter: “Ich sehe den Fußball als eine Etappe in meinem Leben, bislang habe ich immer nur für den Fußball gelebt. Hätte ich nicht als Profi Erfolg gehabt, hätte ich wahrscheinlich irgendetwas studiert. Nach meiner Karriere als Profi wird etwas anderes kommen, und noch weiß ich nicht, ob das etwas mit Fußball oder Sport zu tun haben wird. Ich weiß nur, dass ich mit der gleichen Leidenschaft zu Werke gehen werde als bislang. Vielleicht werde ich auch Trainer, ich bin mir sicher, dass ich gerne mit Kindern zu tun haben würde.”

Als Nachwuchsstrainer also? Torres: “Ich würde gerne mit den Jungs arbeiten. Ich glaube, es ist enorm wichtig, dass sie eine gute Ausbildung bekommen, Atletico macht in dieser Hinsicht eine gute Arbeit. Ich vergleiche das mit der Zeit, in der ich selbst angefangen habe. Jetzt können die Jungen sich viel besser vorbereiten.”

Atletico immer auf der Suche nach Verstärkungen

Auf die Frage nach dem perfekten Fußballspieler sagte Torres: “Das ist schwer zu sagen, denn ich konnte mit sehr vielen großen Fußballern zusammen spielen. Für mich war und ist der Beste Steven Gerrard. Er ist der Allerbeste, mit dem ich je in einem Team gespielt habe. Deshalb ist mein Idealbild von einem Profi ziemlich nah an ihm dran.”

Bei seinem letzten Auftritt im Bernabeu-Stadion erzielte Torres seine ersten Tore überhaupt im Revier von Real Madrid. Zweimal schlug Torres zu, in der ersten Minute in jeder Halbzeit, am Ende hieß es 2-2. Und Atletico hatte Real aus dem Pokal geworfen. Dass man danach gegen Barca selbst ausschied? Halb so schlimm. Denn auch in der Liga konnte Atletico in dieser Saison schon zweimal gegen Real siegen, zuletzt 4-0.

Wie die Zeitung “AS” meldet, kümmert sich Atletico dennoch weiter um Verstärkungen. Angeblich wird bereits mit Palermos Stürmer Paulo Dybala, den auch Clubs wie Juve, Inter, Rom, Arsenal, Chelsea und PSG umwerben. Sollte er am Ende kommen, hätte Torres neben Mandzukic und Griezmann einen Konkurrenten mehr. Allerdings: Palermo hat bereits bestätigt, dass Juventus Turin ein offizielles Angebot unterbreitet hat. Allgemein wird mit einer Ablöse von rund 40 Millionen Euro gerechnet. Das scheint für Atletico eine Dimension zu groß zu sein. Also: Möglicherweise muss sich Torres ja doch nicht allzu viele Gedanken über Dybala machen …