Arbeitslosigkeit: Spanien paradox! “Immer weniger Jobs, immer weniger Arbeitslose”

Dort heißt es: „Die Daten der jüngsten Arbeitsmarkterhebung von 2013 sind alles andere als gut. Sie zeigen das eigenartige Paradoxon, das zur Zeit auf dem Arbeitsmarkt registriert wird.

Die Zahl der Arbeitslosen sinkt, obwohl es immer weniger Jobs gibt. Konkret ist die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Jahr um 69 000 zurückgegangen, aber sie ist nicht kleiner geworden, weil Arbeitsplätze geschaffen wurden – vielmehr wurden 200 000 zerstört – sondern weil die aktive Bevölkerung um 267 000 Menschen abgenommen hat.

In Wirklichkeit hat zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit neben dem Älterwerden der Bevölkerung die Auswanderung der jungen Menschen und der Migranten beigetragen. (…)

Es gibt auch keinen Grund zum Jubeln, weil es immer noch eine enorme Unsicherheit, eine starke Rotation der Arbeitskräfte und eine Zunahme der Zeitarbeit gibt und weiterhin qualifiziertes durch billiges Personal ersetzt wird.“