Alonso unter Druck: Drei Jahre oder gar nicht

Im Poker um Fernando Alonsos Vertrag bei Renault scheint der Rennstall derzeit gute Karten zu haben.

Nachdem am Montag Toyota bekannt gab, dass ab sofort der Deutsche Tomo Glock im Cockpit sitzen wird, ist Renault fast schon die einzige Option des spanschen Doppel-Weltmeisters.

Und schon diktiert Flavio Briatore wieder die Bedingungen. "Drei Jahre oder gar nicht", wird er in der spanischen Presse zitiert. Was für Alonso ein Problem ist, denn eigentlich wollte er nur für ein Jahr bei den Franzosen bleiben – danach rechnete er sich einen guten Platz bei BMW aus.

Sogar die Möglichkeit, nach dem Ausscheiden von Jean Todt als Teamchef bei Ferrari unterzukommen, will Alonsos Lager nicht ausgeschlossen. Todt hatte immer betont, auf keinen Fall mit Alonso zusammenarbeiten zu wollen. Todt kann dem Spanier seine Verstrickung in die McLaren-Spionage gegen Ferrari nicht verzeihen, außerdem betonte er des öfteren, dass ihm Alonsos Charakter, sein Jammerton und sein Hang zum Intrigieren nicht zusagen.

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