Alle fünf Minuten wird in Spanien ein Tier ausgesetzt

Anders ausgedrückt werden in Spanien alle fünf Minuten Hunde oder Katzen ausgesetzt. Oft waren die Tiere verletzt oder halb verhungert, nachdem sie von ihren Besitzern sich selbst überlassen wurden.  

Eine Studie ergab jetzt, dass die meisten Tiere in Andalusien, Madrid und Katalonien eingefangen wurden. In kleineren Provinzen wie Kantabrien, Asturien oder La Rioja hingegen wurden weniger Fälle bekannt. 

Die Leiterin der Organisation “Affinity”, María Azcagorta, sprach von alarmierenden Zahlen: “Spanien weist im europäischen Vergleich mit Abstand die höchste Quote an ausgesetzten Haustieren auf”, erklärte sie. 

Azagorta nahm auch auf Deutschland Bezug: “In Deutschland werden zwar auch Hunde und Katzen, selbst Kaninchen und Meerschweinchen ausgesetzt. Aber im Gegenzug erfolgen aber auch viele Adoptionen, selbst von eingeflogenen Hunden aus Spanien”. 

Die meisten Haustiere werden wegen nachlassendem Interesse, Allergieproblemen oder nach der Geburt eines Kindes sich selbst überrlassen. Weitere Gründe sind Umzüge in eine kleinere Wohnung, Verhaltensstörungen des Tieres oder der Tod des Besitzers.