ACS flucht: Spaniens Kleinaktionäre helfen Hochtief

Der Verband der Minderheitsaktionäre (Aemec) stellte vor einem Madrider Gericht den Antrag, die von ACS beschlossene Kapitalerhöhung für ungültig zu erklären.

Die Aktionärsvereinigung begründete ihre Klage am Donnerstag damit, dass die Kapitalerhöhung gegen das Prinzip der Gleichberechtigung der Anteilseigner verstoße. Außerdem habe die ACS-Führung nicht in ausreichendem Maße über die angestrebte Übernahme von Hochtief informiert.

Die ACS-Aktionäre hatten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung einer Kapitalerhöhung zugestimmt. Damit erfüllten sie die Forderung der deutschen Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin nach mehr Sicherheiten für das Übernahmeangebot.

Die Kleinaktionäre sehen in dem ACS-Angebot zur Übernahme von Hochtief eine Scheinofferte. Aemec-Generalsekretär Javier Cremades betonte kürzlich: "Nichts wäre uns lieber als eine richtige Übernahmeofferte. Doch (ACS-Chef Florentino) Pérez (Foto) lässt die Kleinaktionäre links liegen. Hier droht aber ein für Europas Aktionäre gefährlicher Präzedenzfall."  (SAZ, dpa; Foto: Wikipedia)

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