Achtung Spanien-Urlauber: Sommerzeit, Betrügerzeit

Der ADAC weist dennoch alle Jahre wieder auf die dreisten Tricks der Banden hin. Nach wie vor fallen tausende Reisende besonders in der Sommerzeit auf die Betrüger herein.

Da gibt es beispielsweise die Reifenstecherbanden. Erst zerstören sie die Autoreifen und machen dann die Autofahrer auf die Panne aufmerksam. Unter dem Vorwand zu helfen, stehlen währenddessen Komplizen Geld und Wertsachen aus dem Fahrzeug.

Autofahrer sollten stets misstrauisch reagieren, wenn ihnen eine Panne angezeigt oder sie zum Anhalten aufgefordert werden. Im Zweifel ist es ratsam bis zur nächsten Raststätte weiterzufahren. Falls ein Halt nicht zu vermeiden ist, sperrt man das Fahrzeug am besten ab und ruft mit dem Handy um Hilfe. Ein Insasse sollte dabei immer beim Fahrzeug bleiben.

Achtung Ampelstopp! Türen verriegeln, sonst ist die Tasche schnell weg

Beim Ampelstopp in den Innenstädten der Touristenmetropolen melden Reisende immer wieder Mopedfahrer oder Bettler, die mit schnellem Griff Taschen und Wertsachen aus dem Wagen reißen. Man sollte also auch während der Fahrt Türen und Kofferräume verriegeln und die Fenster geschlossen halten.

Um sich vor Gaunern zu schützen, die Wertsachen aus geparkten Fahrzeugen stehlen, sollte man selbstverständlich stets seinen Wagen abschließen und nicht an dunklen und einsam gelegenen Parkplätzen halten.

Im Auto ist generell darauf zu achten, Wertsachen nie direkt sichtbar, sondern, wenn überhaupt versteckt im Handschuhfach oder im Kofferraum abzulegen. Das gilt auch für Kleidungsstücke wie Jacken oder Hüte. Dieben zeigen sie möglicherweise an, es könne darunter etwas versteckt sein. Das motiviert sie wiederum zum Einbruch.

Besser ist es, Geld oder wichtige Papiere nah am Körper, beispielsweise in einem Brustbeutel oder einer Gürteltasche zu tragen. Noch besser ist es, einen Zimmersafe im Hotel anzumieten.

Generell gilt auch bei Überfällen oder Betrugsversuchen, die Ruhe zu bewahren. Andere Verkehrsteilnehmer können beispielsweise durch Hupen oder Rufen aufmerksam gemacht werden. Außerdem sollte man die Täter nie provozieren und ihnen im äußersten Notfall lieber Geld, Wertsachen oder das Auto überlassen, als sich selbst zu gefährden.