Acht Babys auf gefährlicher Fahrt: Flüchtlinge erreichen Alboran

In diesem Fall handelt es sich um 73 Menschen, darunter acht Babys, die sich bereits in ihrem zarten Alter auf die gefährliche Fahrt wagen mussten. 

Das kleine Boot wurde den Angaben zufolge nahe der winzigen spanischen Insel Alboran auf halber Strecke zwischen Marokko und dem spanischen Festland aufgespürt. 

Die Migranten seien zur spanischen Hafenstadt Motril gebracht worden, wo Mitarbeiter des Roten Kreuzes sie untersuchen sollten.

Immer wieder greift die spanische Küstenwache Afrikaner auf, die Armut und Krieg entkommen wollen und auf abenteuerliche Weise versuchen, in viel zu kleinen Booten nach Europa zu gelangen. 

Viele Flüchtlinge sterben auf der gefährlichen Reise an Hunger, Durst oder Krankheiten, viele von ihnen ertrinken. 

In den ersten acht Monaten dieses Jahres kamen allein auf den Kanarischen Inseln fast 5400 illegale Einwanderer an, rund 1250 weniger als im ensprechenden Vorjahreszeitraum.